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«Ich muss nichts mehr beweisen»

Stürze, Wirbelbrüche, Krankheiten und Tränen: Diese Saison war schmerzhaft für Radprofi Fabian Cancellara. Der Zukunft aber schaut er entspannt und vorfreudig entgegen.

«Die Jungen haben es heute einfacher als damals, als ich jung war», sagt Fabian Cancellara. Foto: Giorgia Müller
«Die Jungen haben es heute einfacher als damals, als ich jung war», sagt Fabian Cancellara. Foto: Giorgia Müller

Der Fabian Cancellara der Winterpause hat wenig gemein mit jenem während der Radsaison. Der 34-Jährige ist entspannt, der Resultatdruck ist weit weg. Zuletzt flog er für ein paar Tage nach ­Japan, bestritt einige PR-Rennen und ­repräsentierte sein Team Trek Factory Racing. Klar hätte er lieber auf die lange Reise verzichtet. Aber irgendwie musste er seinem Arbeitgeber und Sponsor Trek etwas zurückgeben für das Millionen­salär, das er erhält. Auf dem Rad gelang ihm dies 2015 kaum: Bei den Frühjahrs­klassikern fiel er nach einem Sturz und Wirbelbruch aus. An der Tour de Suisse war er krank. An der Tour de France holte er zwar das Maillot jaune, verlor es wegen eines erneuten Sturzes und Wirbelbruchs aber gleich wieder. Und als er sich an der Vuelta auf sein letztes ­grosses Karriereziel vorbereiten wollte, wurde er wieder krank.

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