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Neuer Chef für Cancellara – neuer Job für Cavendish

Der Radrennstall RadioShack-Nissan hat die Nachfolge des entlassenen Johan Bruyneel geklärt. Und Sprint-Ass Mark Cavendish verlässt das Team Sky.

Kennen sich gut: Fabian Cancellara und sein neuer Teamchef Luca Guercilena (r.).
Kennen sich gut: Fabian Cancellara und sein neuer Teamchef Luca Guercilena (r.).
Keystone

An die Stelle des entlassenen Belgiers Johan Bruyneel tritt der Italiener Luca Guercilena, der bisher im Team als Sportchef fungierte, den Job als Teamchef an. Neben seinem Engagement für das luxemburgische Radprojekt hat Guercilena während den Olympischen Spielen in London und den WM in Valkenburg auch interimistisch die Schweizer Nationalmannschaft betreut. Bei RadioShack ersetzt der 39-jährige Mailänder Sportwissenschaftler nun Bruyneel, der nach den Enthüllungen im «Fall Armstrong» entlassen worden ist. Guercilena wird die Verantwortung für die Organisation übertragen, zudem soll er die sportlichen und technischen Prozesse überwachen.

Das Team, für das heuer auch die Schweizer Fabian Cancellara, Grégory Rast und Oliver Zaugg gefahren sind, wurde 2011 um die luxemburgischen Brüder Fränk und Andy Schleck gebildet. «Dieses Projekt liegt mit sehr am Herzen, da ich seit Beginn ein Teil davon bin. Wir haben grosses Potenzial in der Mannschaft, sowohl was die Fahrer als auch die Crew betrifft», sagte Guercilena.

Andere Rolle für Cavendish

Sprintspezialist Mark Cavendish verlässt wie angekündigt ein Jahr vor Vertragsablauf das ProTour-Team Sky und fährt künftig für Omega Pharma-Quickstep. Der 27-jährige Brite hatte erst im Winter 2011 vom HTC-Highroad-Rennstall zu Sky gewechselt. Dort fühlte er sich neben Rundfahrt-Spezialisten wie Bradley Wiggins aber nicht ausreichend unterstützt. «Er sah seine Siegchancen bei den grossen Rundfahrten zu begrenzt», teilte das Team mit.

Bei der diesjährigen Tour de France hatte der extrovertierte Fahrer von der Isle of Man als Helfer in erster Linie für Gesamtsieger Wiggins arbeiten müssen. Bislang gewann Cavendish 23 Tour-Etappen, drei davon in der diesjährigen Rundfahrt.

si/fal

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