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«Ich mache das jetzt auf meine Weise»

Auf dem Höhepunkt wurde Bike-Olympiasiegerin Jenny Rissveds alles zu viel. Sie war depressiv – und ist nun wieder zurück.

Jenny Rissveds ist zurück auf den Bike-Strecken und einfach nur glücklich, «dass Körper und Geist bei mir wieder ­zusammenarbeiten» (Foto: Joakim Rissveds/Team 31)
Jenny Rissveds ist zurück auf den Bike-Strecken und einfach nur glücklich, «dass Körper und Geist bei mir wieder ­zusammenarbeiten» (Foto: Joakim Rissveds/Team 31)

Der Anruf kommt für Johan Elliot komplett unvermittelt. Es ist Ende September 2016, etwas mehr als einen Monat nach den Olympischen Spielen in Rio. Athletenmanager Elliot hat von diesen einzig die letzten neun Löcher des Golfturniers mitverfolgt, sein Klient Henrik Stenson kämpfte um Gold.

Nun spricht am Telefon eine junge Frau und sagt: «Hallo, hier ist Jenny Rissveds.» Dann pausiert sie, sodass Elliot klar wird, dass der Name ihm etwas sagen sollte. Tut er aber nicht. Sie merkt das, und sagt, noch bevor er am Computer den Namen gegoogelt hat: «Sie wissen nicht, wer ich bin – perfekt.»

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