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Valverde zeigt allen das Hinterrad

Der Sieger der Flèche Wallonne kommt wie im Vorjahr aus Spanien. Er heisst Alejandro Valverde.

Alejandro Valverde feiert seinen Überraschungscoup.
Alejandro Valverde feiert seinen Überraschungscoup.
Keystone

Die Entscheidung fiel wie immer in den letzten Jahren im Schlussaufstieg nach Huy. Im 1300 m langen Anstieg mit durchschnittlich 9,3 Steigungsprozenten erwies sich Alejandro Valverde als der Stärkste. Dem Antritt des 33-jährigen Spaniers vom Team Movistar, der den Ardennen-Klassiker schon 2006 gewonnen hatte, konnte keiner der Favoriten folgen. Er siegte schliesslich mit drei Sekunden Vorsprung auf den Iren Daniel Martin.

Noch vor Valverdes Landsmann und Vorjahressieger Daniel Moreno, der Neunter wurde, klassierte sich Michael Albasini als Siebter. Der 33-jährige Thurgauer büsste nur acht Sekunden auf den Sieger ein. Zweitbester Schweizer wurde Mathias Frank, der als Fünfzehnter 26 Sekunden verlor.

Die grossen Animatoren der 78. Ausgabe des Wallonischen Pfeils waren Ramunas Navardauskas, Preben van Hecke und Jonathan Clarke. Dieses Trio erarbeitete sich einen Maximalvorsprung auf das Feld von über neun Minuten. Rund 50 km vor dem Ziel betrug die Marge allerdings nur noch knapp vier Minuten und es war klar, dass die Flüchtlinge den angestrebten Coup nicht würden realisieren können. Kurz danach musste zunächst Clarke abreissen lassen. 12 km vor dem Ziel wurden an der Côte d'Ereffe auch Navardauskas und van Hecke vom noch rund 50-köpfigen Spitzenfeld gestellt.

78. Flèche Wallonne. Bastogne - Huy (199 km): 1. Alejandro Valverde (Sp) 4:36:45. 2. Daniel Martin (Irl) 0:03 zurück. 3. Michal Kwiatkowski (Pol) 0:04. 4. Bauke Mollema (Ho), gleiche Zeit. 5. Tom-Jelte Slagter (Ho) 0:06. 6. Jelle Vanendert (Be), gleiche Zeit. 7. Michael Albasini (Sz) 0:08. 8. Roman Kreuziger (Tsch), gleiche Zeit. 9. Daniel Moreno (Sp) 0:11. 10. Philippe Gilbert (Be) 0:15. Ferner: 15. Mathias Frank (Sz) 0:26.

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