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«Wir müssen anerkennen: Stark gemacht, Nibali»

Sir David Brailsford, der Chef von Chris Froome und des Team Sky, gibt sich als guter Verlierer. Und plant längst die Tour 2015.

Alles, woran David Brailsford (50) im Moment denken könne, sei: «Wie können wir sie nächstes Jahr besiegen?» Foto: Freshfocus
Alles, woran David Brailsford (50) im Moment denken könne, sei: «Wie können wir sie nächstes Jahr besiegen?» Foto: Freshfocus

Es ist der Abend nach der letzten Pyrenäenetappe. Im Hotel des Team Sky in Pau herrscht Betriebsamkeit, mit BMC und Garmin-Sharp sind noch zwei weitere Equipen hier untergebracht. Die sind schon vor einer Weile angekommen, als auch der Sky-Bus eintrifft, und mit ihm Sir David Brailsford, der Teamchef. Bis vor dieser Saison war Brailsford auch Chef von British Cycling, feierte grosse Erfolge, vorab bei den Olympischen Spielen. Für seine Dienste wurde er Ende 2012 von der Queen zum Ritter geschlagen. Brailsford verstrickt sich sogleich in Diskussionen mit Mitarbeitern, dann meldet der Medienchef, nach einigen Telefonaten stehe der Chef bereit. Derweil verlässt Jonathan Vaughters, der Chef von Garmin-Sharp, herausgeputzt und mit seiner Frau an der Seite das Hotel, die beiden gehen offensichtlich aus. «Ich käme nie auf die Idee, meine Partnerin an ein Radrennen mitzubringen», sagt Workaholic Brailsford nur, als er sich nach 21 Uhr in einen Sessel der Lobby fallen lässt.

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