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Rafael Nadal verteidigt heute Abend den Titel gegen Novak Djokovic

Rafael Nadal steht vor einer der grössten Herausforderungen seiner Karriere. Der Spanier hat die letzten fünf Duelle gegen seinen heutigen US-Open-Finalgegner Novak Djokovic verloren.

Das US Open verlief bisher wie die ganze Karriere von Nadal. Der Spanier befand sich wiederholt in Schwierigkeiten (Startrunde gegen Andrej Golubew, Krämpfe in der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen David Nalbandian sowie drei aufeinanderfolgende Spiele zwischen Achtel- und Halbfinal), fand aber doch einen Weg, sich durchzukämpfen. In den letzten beiden Runden liess er dann mit überzeugenden Leistungen den "Andys" keine Chance und besiegte zuerst Roddick (6:2, 6:1, 6:3) und dann Murray (6:4, 6:2, 3:6, 6:2). "Das war mein bestes Spiel in diesem Sommer auf Hartplätzen", freute sich Nadal, der auch bei den Vorbereitungsturnieren nicht überzeugt hatte.

Heute kommt es nun zum Remake des Vorjahres-Finals, an das Nadal beste Erinnerungen hat, weil er damals den Karriere-Grand-Slam vollendete. Jene Erinnerungen sind aber mittlerweile verdrängt worden, da Nadal in diesem Jahr schon fünf Finals gegen Djokovic verloren hat. Der Mallorquiner, ehrlich wie immer, gibt zu, dass diese Partien ihre Spuren hinterlassen haben: "Ich habe in diesem Jahr gegen ihn nicht immer an meine Chancen geglaubt und bin mit meinen Leistungen gegen ihn mental nicht zufrieden." Nadal weiss aber auch, was es braucht, um die Bilanz auf 17:12 auszubauen: "Ich muss aggressiv spielen und zwar Punkt für Punkt und den Druck hochhalten. Wenn ich mein Spiel spielen kann, dann habe ich eine Chance."

Grösste Herausforderung für Nadal wird wohl sein, gegen das riesige Selbstvertrauen des Serben anzukommen. Neun Titel, 63:2 Siege und das unglaubliche Comeback im Halbfinal gegen Roger Federer sind genug Argumente,dass der "Djoker" an seinen dritten Major-Titel in diesem Jahr glaubt. Er freut sich auf den Montag: "Ich habe die Fähigkeiten, ihn zu schlagen, habe dies 2011 auch schon auf drei Belägen bewiesen. Aber natürlich ist Rafa gefährlich: Er hat mit 25 Jahren schon 10 Majors gewonnen."

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