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Saison 2009/2010 verspricht Spannung und Spektakel

Heute Abend startet die lange Eishockey-Saison, die durch die Olympischen Spiele in Vancouver unterbrochen wird. Zahlreiche Fragen gilt es in den nächsten Monaten zu beantworten.

Die Saison 2009/2010 verspricht Spannung. Und ein erstes Highlight steht bereits Ende September bevor: Im Hallenstadion kann Champions-League-Sieger ZSC Lions am Victoria Cup gegen die Chicago Blackhawks aus der NHL noch einmal seine internationale Tauglichkeit unter Beweis stellen. Zusammen mit Davos, das einen Tag zuvor gegen Chicago eine Exhibition bestreitet und in der Altjahreswoche zum Spengler Cup bittet, sind die Zürcher das einzige Team, das diese Saison zu internationalen Einsätzen kommt. Die vie lgerühmte Champions League musste der internationale Verband IIHF nach nur einem Jahr wegen abgesprungener Investoren wieder einstellen. Ob allenfalls in einem Jahr ein neuer Anlauf genommen wird, wird derzeit geprüft. Im Raum steht auch, dass der Spengler Cup zu einem "Turnier der Meister" ausgebaut wird.

Vorerst gilt die Konzentration jedoch der Qualifikation. Als erste Anwärter auf den Titel gelten wie praktisch jedes Jahr die traditionellen "grossen Vier" der Liga: Bern, ZSC Lions, Lugano und Titelverteidiger Davos. Dass die Favoritenrolle nicht automatisch auch Erfolg garantiert, davon können der SCB und die ZSC Lions ein Liedchen singen.

Das Ausscheiden der beiden Schwergewichte in den Playoff-Viertelfinals im letzten Frühling deutete an, was in dieser Saison bestätigt werden könnte: Die Konkurrenz holt auf. Fribourg, die Rapperswil-Jona Lakers, Zug und Playoff-Finalist Kloten haben den Abstand zu den "Grossen" verringert. Und Genève-Servette, das mit NHL-Goalie Tobias Stephan im letzten Moment einen Toptransfer landete, besitzt zumindest Aussenseiter-Chancen. Einzig den mit grossen finanziellen Problemen kämpfenden SCL Tigers so wie Biel und Ambri-Piotta werden kaum Chancen auf eine Playoff-Qualifikation eingeräumt. Davos musste nach dem Gewinn des 29. Meistertitels einen grossen Aderlass in der Offensive hinnehmen und verlor Spieler, die letzte Saison zusammen fast 100 Tore erzielten: Vor allem die Abgänge von Andres Ambühl (zu den New York Rangers in die NHL) und Michel Riesen (Rapperswil) wiegen schwer. Der neue schwedische Stürmer Daniel Widing könnte ebenso zu einer Attraktion werden wie Luganos Amerikaner Jeff Hamilton.

Als "Transfersieger" gelten die Rapperswil-Jona Lakers. Die St. Galler verstärkten ihre Defensive mit Goalie Daniel Manzato sowie den Verteidigern Thomas Pöck (Ö), letzte Saison Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders, Andreas Furrer und Florian Blatter (beide von Meister Davos). Für zusätzlichen Wind im Angriff soll nebst Riesen auch Thierry Paterlini (von Lugano) sorgen.

Die 1. Runde vom Freitagabend. 19.45 Uhr: ZSC Lions - Davos, SCL Tigers - Zug, Kloten Flyers - Lakers, Fribourg - Bern, Biel -- Servette. -- 20.15 Uhr: Ambri - Lugano.

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