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Saisonstart am 1. November unwahrscheinlich

Im Arbeitsstreit zwischen Klubbesitzern und Spielern in der NBA ist weiter keine Lösung in Sicht. Nun wurden die ab dem 3. Oktober geplanten Trainingscamps und Testspiele abgesagt.

Dass die Saison wie geplant am 1. November beginnen kann, wird immer unwahrscheinlicher. Die Fronten konnten auch beim jüngsten, fünfstündigen Treffen zwischen Liga und Spielergewerkschaft nicht aufgeweicht werden. "Die Zeit läuft uns davon, aber wir suchen nach Wegen, um zusammenzufinden", sagte Gewerkschaftsführer Derek Fisher von den Los Angeles Lakers.

Im Machtkampf geht es um einen neuen Tarifvertrag. Die Teambesitzer fordern eine Lohnobergrenze von 45 Millionen Dollar pro Franchise. Damit würde sich der Anteil der Spieler am 4,3-Milliarden-Dollar-Kuchen (jährliche Einnahmen) um 800 Millionen verringern.

Zu den raren Gewinnern des Lockouts könnten die Fans europäischer und chinesischer Spitzenklubs werden, die sich zumindest temporär mit dem einen oder anderen NBA-Crack verstärken dürften. Virtus Bologna beispielsweise soll Kobe Bryant von den Lakers für drei Spiele 800'000 Dollar Gage offerieren. Auch der Westschweizer Thabo Sefolosha würde voraussichtlich wieder in der Alten Welt auf Korbjagd gehen.

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