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Satujews Asylgesuch wurde 2004 abgewiesen

Recherchen des Westschweizer Fernsehens "TSR" zufolge besitzt der aktuelle Xamax-Präsident Islam Satujew nur eine provisorische Aufenthaltsgenehmigung.

Der Bund hat dessen Antrag auf politisches Asyl 2004 abgewiesen. Seit dem negativen Entscheid aus Bern lebt der Tschetschene mit seiner Familie in Bulle. Der Fall soll nun erneut aufgerollt und geprüft werden. Satujew gab bei der Einreise vor neun Jahren an, er und seine Familie würden vom Regime in der autonomen russischen Teilrepublik verfolgt.

Klubbesitzer Bulat Tschagajew setzte den Asylbewerber vor wenigen Tagen an die Spitze des Organigramms. Welche Rolle er im immer skurrileren Neuenburger Theater genau zu spielen hat, ist indes völlig unklar. Er scheint in erster Linie ein reiner Statthalter zu sein.

Post hat die osteuropäische Xamax-Führung vom Neuenburger Gemeinderat erhalten. Die Kommune wünscht eine rasche Aussprache mit Tschagajew. Die Behörden befürchten eine erhebliche Schädigung des Images. Xamax sei ein Botschafter für die gesamte Region - entsprechend seien die nötigen Voraussetzungen zur Verwendung dieses Namens zu diskutieren. Eine Antwort von Tschagajew steht gemäss "Le Matin" aus.

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