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Schwedischer Sieg in Crans-Montana

Als erster Schwede nach Robert Karlsson (2002) hat Alexander Noren das European Masters in Crans-Montana gewonnen.

Der 27-Jährige errang den ersten Sieg seiner Golfprofi-Karriere und nahm einen Check über 333'330 Euro entgegen.

An dem mit insgesamt 2 Millionen Euro dotierten Turnier der Europa-PGA-Tour erbrachte auch der 28-jährige Genfer Julien Clément eine formidable Leistung. Mit dem 14. Platz glückte ihm die fünftbeste Klassierung eines Schweizers in der Geschichte des Turniers. Vor einem Jahr hatte Clément selbst mit dem 3. Platz den Rekord (vor dem Tessiner Paolo Quirici mit den Rängen 4, 5 und 13) aufgestellt.

Die Vorstellung des Genfers ist umso höher einzustufen, als sich Clément beim Einspielen am Freitag eine noch nicht näher diagnostizierte Verletzung in der Leistengegend zugezogen hatte und er darauf zwei Runden unter Schmerzen spielen musste. Nach einer Massage des Physiotherapeuten war Clément am Schlusstag schmerzfrei. Er nutzte dies zu einer weiteren guten Runde von 67 Schlägen. "Ich konnte wieder befreiter aufspielen", sagte er erleichtert. "Ich bin sehr, sehr zufrieden."

Der Waliser Bradley Dredge, der das European Masters 2006 gewonnen hatte, vermochte den schon nach drei Tagen führenden Alexander Noren als einziger noch zu bedrängen. Für kurze Zeit lagen die beiden gleichauf, bevor Noren mit einem Eagle am 15. Loch um zwei Schläge davonzog und die Vorentscheidung schaffte. Die 264 Schläge (20 unter Par) bedeuteten das drittbeste Siegerscore, seit der Parcours 1996 auf Par 71 umgebaut wurde.

Der Stärkste der meistgenannten Favoriten war der spanische Routinier Miguel Angel Jimenez als Vierter. Das nordirische Supertalent Rory McIlroy, Zweiter des vergangenen Jahres, blieb zunächst einiges schuldig, verbesserte sich aber mit einer 64er-Schlussrunde auf 12 unter Par und in den 7. Rang. Der Engländer Lee Westwood wurde 23.

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