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Schweizer Sieg gegen Weissrussland ist Pflicht

Das Schweizer Handball-Nationalteam steht vor vier kursweisenden Tagen. In der EM-Quali steht sie vor dem Duell mit dem letztklassierten Weissrussland (heute und am Sonntag) bereits am Scheideweg.

Die Ziele sind klar, die Ausgangslage ist heikel. Der Start zur Ausscheidung für die EM 2012 in Serbien verlief für die Schweizer erwartungsgemäss ohne Erfolgserlebnis. Punktverluste gegen die Weissrussen darf sich die SHV-Auswahl im Prinzip nicht mehr leisten. Ansonsten ist es kaum mehr zu vermeiden, dass sie auch im sechsten Jahr in Serie an keiner Endrunde vertreten sein wird.

Im EHF-Ranking ist die mehrjährige Stagnation der Schweizer unübersehbar. Das Nationalteam der Männer ist nur an 25. Stelle klassiert - in unmittelbarer Nähe von im Handballsport ziemlich unbedeutenden Nationen wie Griechenland, Israel, Estland oder Italien. Das weissrussische Team (19.) gehört zwar zu den Top 20, hat in jüngerer Vergangenheit aber zwei von drei Ernstkämpfen gegen die Schweiz verloren.

Die Schweizer haben heute in Stäfa vor, sich mit wesentlich mehr Risiko- und Kampfbereitschaft zu engagieren als beim missratenen Yellow-Cup kurz nach dem Jahreswechsel. Die entsprechende Taktik haben sich die Gastgeber zurechtgelegt. Angesichts der erheblichen Defizite im Rückraum setzt Nationalcoach Goran Perkovac vollumfänglich auf die Karten Defensive und Speed im Angriff.

Perkovac steht von wenigen Ausnahmen abgesehen die Wunschformation zur Verfügung. Vom Kern fehlt allerdings Daniel Fellmann wegen diverser Beschwerden. Das Talent Nicolas Raemy (Patellaentzündung), Ersatzgoalie Roman Schelbert (Leistenzerrung) sowie Ruben Schelbert (Gehirnerschütterung) mussten ebenfalls Forfait erklären.

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