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Später Schritt auf den Thron

Matthias Glarner hat die grosse Bühne bei den Bernern oft Sempach, Stucki und Wenger überlassen müssen. Nun ist er endlich aus ihrem Schatten getreten.

Ein Freudensprung voller Ekstase? Nein. Ein urchiger Jubelschrei? Nein. Matthias Glarner stand im Sägemehl langsam auf, reichte dem auf dem ­Boden liegenden Verlierer Armon Orlik die Hand und zollte ihm Anerkennung für den faszinierenden Kampf, der ihm der junge Bündner geliefert hatte.

Die Szene hätte auch aus einem ­beliebigen Gang an einem Kantonal- oder Gauverbandsfest stammen können. Doch hier handelte es sich um nichts anderes als den entscheidenden Moment im Schlussgang des Eidgenössischen in Estavayer. Und um die grosse Krönung von Glarners Karriere.

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