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Sempach mit sieben Siegen im Schlussgang

Matthias Sempach dominiert das Eidgenössische in Burgdorf. Er gewinnt auch seinen 7. Gang und liegt eigentlich uneinholbare 1,5 Punkte vor Christian Stucki. Das weitere Vorgehen ist offen.

Eigentlich steht Sempach bereits als Festsieger fest. Noch ist der Lokalmatador aber nicht Schwingerkönig; Stucki könnte Sempach noch abfangen. Gemäss Reglement könnte das Einteilungsgericht ein sogenanntes Ausschwingen ansetzen. Ob es dazu kommt, ist noch nicht bekannt.

Ein Ausschwingen bedeutet, dass man Sempach im 8. Gang zuschauen lässt und auf die Ergebnisse der anderen Kämpfe wartet. Gewinnt Stucki (mit einer Punktzahl von 10,00), dann würde ein zusätzlicher Gang über den Königstitel entscheiden. Erreicht der Seeländer nicht die Maximalnote, stünde Sempach als König fest. Er müsste in dem Fall seinen letzten Gang gar nicht mehr bestreiten.

Im 7. Gang bezwang Sempach im Berner Duell Matthias Glarner mit einem platten Wurf. "Pechvogel" Glarner musste damit zweimal gegen einen Kollegen aus dem Berner Verband antreten.

Dass Sempach den riesigen Vorsprung herausschwang, lag auch daran, dass Stucki gegen Christoph Bieri stellte. Es war das zweite "Unentschieden" für Stucki in Folge, nachdem er im 6. Gang bereits gegen Glarner gestellt hatte.

Hinter Sempach (69,25 Punkte) und Stucki (67,75) folgt in der Rangliste nach sieben Gängen mit Bernhard Kämpf (67,25) ein dritter Berner. Auf Platz 4 folgen Matthias Siegenthaler, Arnold Forrer und Andreas Ulrich (alle 67,00).

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