Ein Medaillenregen wie seit 28 Jahren nicht mehr

Die 7 Schweizer Skimedaillen an der WM in St. Moritz erinnern an die erfolgreichen Zeiten Ende der 80er-Jahre.

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Die Erwartungen waren hoch vor diesen zwei Wochen. Und die Schweizer Skifahrer spürten sie noch ein bisschen mehr als alle anderen. Es stand eine Heim-WM an, 11 Rennen auf der Corviglia. Nun kann man sagen: Die Schweizer Skifahrer haben bewiesen, dass sie genau im richtigen Moment ihre Top-Leistungen abrufen können. Wendy Holdener (Kombination), Beat Feuz (Abfahrt) und Luca Aerni (Kombination) waren alle am Tag X bereit und können sich nun Weltmeister nennen. Drei WM-Goldmedaillen für die Schweiz – das gab es zuletzt 1991 in Saalbach, als Franz Heinzer (Abfahrt), Vreni Schneider (Slalom) und Chantal Bournissen (Kombination) Gold holten. Und auch die Masse beeindruckt: Mehr als 7 Medaillen holten die Schweizer nur in den ersten drei Weltmeisterschaften der Neuzeit (1985/87/89).

Was dabei auffällt: die 7 Medaillen kamen 12 Jahre nach dem absoluten Tiefpunkt, nach der WM in Bormio 2005, von der das Schweizer Team ohne eine einzige Medaille abreiste.

84 WM-Medaillen haben die Schweizer Skifahrer in der Geschichte insgesamt schon geholt. Es gibt nur noch eine Nation, die noch erfolgreicher war: Unsere Nachbarn aus Österreich.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.02.2017, 14:41 Uhr

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