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«Cowboy Feuz»: So jubeln Medien und Sportler

Weltmeister UND Weltmeister der Herzen: Es ist der grosse Tag von Beat Feuz. Entsprechend euphorisch fallen die Reaktionen aus.

«Ehre, wem Ehre gebührt», schreibt SRF und würdigt den neuen Abfahrtsweltmeister Beat Feuz so: Er sei «aussergewöhnlich im Leisten und im Leiden». Hintergrund der Aussage ist die Tatsache, dass der 30-jährige Emmentaler in den letzten Jahren vielleicht nur 50 Prozent aller Rennen bestritten hatte.
«Ehre, wem Ehre gebührt», schreibt SRF und würdigt den neuen Abfahrtsweltmeister Beat Feuz so: Er sei «aussergewöhnlich im Leisten und im Leiden». Hintergrund der Aussage ist die Tatsache, dass der 30-jährige Emmentaler in den letzten Jahren vielleicht nur 50 Prozent aller Rennen bestritten hatte.
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Gar einen Heiligenschein verleiht der «Blick» dem neuen Weltmeister: «St. Beat.» Und damit nicht genug der Metaphern: «Unser BEATle rockt St. Moritz wie einst die Liverpooler Kultband, die Beatles. Er hält dem riesigen Druck stand und zeigt einmal war mehr, was für ein cooler Rennhund er ist. Ein Mann, gesegnet mit Gefühl und Talent wie kaum ein anderer. Feuz krönt mit diesem Triumph seine von vielen Rückschlägen geprägte Karriere.»
Gar einen Heiligenschein verleiht der «Blick» dem neuen Weltmeister: «St. Beat.» Und damit nicht genug der Metaphern: «Unser BEATle rockt St. Moritz wie einst die Liverpooler Kultband, die Beatles. Er hält dem riesigen Druck stand und zeigt einmal war mehr, was für ein cooler Rennhund er ist. Ein Mann, gesegnet mit Gefühl und Talent wie kaum ein anderer. Feuz krönt mit diesem Triumph seine von vielen Rückschlägen geprägte Karriere.»
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Ein Thema ist Freuz' Sieg auch im nördlichen Nachbarland: «Beat Feuz beglückt St. Moritz», titelt die «Süddeutsche Zeitung» und rapportiert von einem packenden Rennen, bei dem «der wegen seiner Leibesfülle Kugelblitz genannte Feuz» triumphierte.
Ein Thema ist Freuz' Sieg auch im nördlichen Nachbarland: «Beat Feuz beglückt St. Moritz», titelt die «Süddeutsche Zeitung» und rapportiert von einem packenden Rennen, bei dem «der wegen seiner Leibesfülle Kugelblitz genannte Feuz» triumphierte.
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Mit seinem Sieg in der WM-Abfahrt löste Beat Feuz Freudenstürme aus – bei Fans, Medien und natürlich auch unter Sportkollegen. So schrieb Rivale Kjetil Jansrud auf Instagram: «Ein Schweizer Märchen mit Beat Feuz.»

Vor allem Schweizer Sportler begeisterte der Sieg. «Gratuliere, Überflieger», schreibt Nino Niederreiter auf Twitter, der bei der Abfahrt scheinbar auch im weit entfernten Minneapolis mitgefiebert hat. Lässt sich der Minnesota-Wild-Spieler von Feuz' Sieg gleich zu einer eigenen Höchstleistung inspirieren? Heute empfängt Wild die Detroit Red Wings.

Emotionen auch bei den Fussballern. «Heimsieg! Unser allergrösster Respekt», twittert der Schweizerische Fussballverband, und die Young Boys schrieben auf dem sozialen Netzwerk: «Herzliche Gratulation.» Glückwünsche zurück gab es für die Berner nach dem 1:4 gegen Luzern allerdings keine.

Gleich dreifachen Grund zur Freude hat an diesem Tag Michelle Gisin. Nach ihrem hervorragenden 8. Rang erhielt sie Glückwünsche ihres Idols Roger Federer und fieberte schliesslich mit ihrem Swiss-Ski-Kollegen Feuz mit.

Sportminister Guy Parmelin gratuliert ebenfalls. Oder besser: lässt über den offiziellen Twitteraccount seines Departementes gratulieren. Der SVP-Mann ist schliesslich mit Jubeln beschäftigt.

Und ja: Gut war der Sieg von Beat Feuz an diesem Abstimmungssonntag nicht zuletzt auch für den einen oder anderen Politiker – um etwaige Wunden zu lecken. So hatte unter anderem CVP-Nationalrätin Kathy Riklin vergebens für ein Ja zur Unternehmenssteuerreform III geworben.

Überhaupt: Nur die EVP konnte an diesem Sonntag ganz und gar wie Beat Feuz strahlen.

Und Musiker Knackeboul kann sich einen Seitenhieb gegen Ueli Maurer nicht verkneifen.

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