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Dann ist Feuz kaum zu schlagen

Beat Feuz (30, Schweiz): Vor der WM war er der logische Favorit der Speedrennen. Klar, als Doppelsieger vom Weltcupfinal im März. Wie um das zu unterstreichen, gewann der Emmentaler auch das erste Training. Dabei spielte er geradezu mit Gelände und Kurs. Im Super-G enttäuschte er als Zwölfter, beschwichtigte aber: «Ich hatte mich da nicht zu den Favoriten gezählt.» Zugleich schürte er die Erwartungen für heute: Die Abfahrt ist eine andere Disziplin. Die Kurssetzung kommt mir zu 100 Prozent besser entgegen.»
Erik Guay (35, Kanada): Den Super-G dominierte er, dabei fühlt er sich auf der Abfahrt viel wohler. Guay bringt alles mit, um sich auch zum ältesten Abfahrtsweltmeister der Geschichte machen. Einzig der 36-jährige Hannes Reichelt könnte ihn in dieser Kategorie noch übertreffen, die Form des Österreichers ist allerdings nicht ganz so gut. Guay ist ein Spezialist für wellige Gleiterstrecken, bereits 2011 war er Abfahrtsweltmeister. 2016 wurde er bei der WM-Hauptprobe in St. Moritz Dritter, im Training hielt er trotz «angezogener Handbremse» mit den Besten mit.
Vincent Kriechmayr (25, Österreich): Am Donnerstag stand die versammelte Abfahrtszunft im Zielraum im Skistadion von St. Moritz und wunderte sich. Vincent Kriechmayr war ihnen allen um die Ohren gefahren, ein Mann, der in einer Weltcupabfahrt noch nie über Rang 6 hinausgekommen ist. Der Österreicher hatte an diesem Tag nicht geprobt, er fuhr um einen Startplatz fürs Rennen von heute. Keine Linie wurde beim abendlichen Videostudium der Konkurrenz mehr seziert als seine. Kriechmayr sagt: «Wenn mir diese Fahrt im Rennen noch einmal gelingt, bin ich sehr zufrieden.»
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Die Spuren im Hirn