Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Jedes Mal haute er mit dem Hammer obendrauf»

Ein Weltmeister wie gerahmt: Beat Feuz im Schweizer Teamhotel in St. Moritz. Foto: Reto Oeschger

Wie schläft es sich als Weltmeister?

Dann war die Feier intensiv?

Welche Momente sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Sie blieben selbst in diesen Momenten sehr ruhig. Können Sie auch einmal aus sich herausgehen?

Das sind einfach Sie.

Der WM-Titel ist die Krönung Ihrer Karriere. Gab es Momente, in denen Sie sich fragten: Bringt es das noch? Kann ich noch?

Hatten Sie je den Gedanken «Fertig. Das war es»?

«Es gab schon Leute, die mir Hoffnungen machten. Einfach nicht die Ärzte.»

Es machte Ihnen niemand Hoffnungen. War das fast ein Ansporn?

Liegt Ihre mentale Stärke in Ihrem Naturell, oder ist sie eine Konsequenz Ihres schwierigen Weges?

Sie erlitten klassische Skiverletzungen, aber auch ungewöhnliche – im Sommer behinderte Sie eine Mittelohrenentzündung, vor dem Saisonstart litten Sie zwei Wochen an einer Gesichtslähmung. Haben Sie sich schon gefragt, ob Ihr Körper zu fragil ist für den Spitzensport?

Was haben Sie für eine Beziehung zu Ihrem Körper?

Sie galten einst als nicht besonders trainingsfleissig. Erlitten Sie frühere Verletzungen auch, weil Sie athletisch nicht ganz auf der Höhe waren?

Damals trainierten Sie nicht immer so viel, wie es nötig gewesen wäre. Heute können Sie das nicht, weil Ihr Knie Schonung braucht. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie am Start Ihre Konkurrenten sehen, die meisten sehr austrainierte Athleten?

Wie limitiert sind Sie mit Ihrem havarierten Knie?

Ihr schwieriger Weg hat Sie zu einer heroischen Figur gemacht. Ein Image, mit dem es sich leben lässt.

Wurde Ihnen in St. Moritz so richtig bewusst, wie populär Sie sind?

Sie sprechen von den Schweizern. Sie wurden aber auch nach Ihrem Sturz in Kitzbühel im Ziel bejubelt.

Hatten Sie im Fangnetz wieder böse Gedanken?

«Wenn du im Netz liegst, versuchst du zuerst die Knie zu bewegen. Wie geht das? Tut etwas weh?»

Das ging Ihnen alles vor dem Sturz durch den Kopf?

Sie nannten sich am Sonntag einen Mann der Eintagesevents. Welche Ziele setzen Sie sich noch?

Kann die Fokussierung gar ein Vorteil sein gegenüber Konkurrenten, die die ganze Saison vorne mitfahren?