«Ich war nervös – ein gutes Zeichen»

Hannes Reichelt holt für Österreich die zweite Goldmedaille im zweiten Rennen. Didier Défago fuhr als einziger Schweizer in die Top-10.

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Dreimal hatte Hannes Reichelt zuvor schon gewonnen in Beaver Creek. Kein Wunder, galt er neben dem Norweger Kjetil Jansrud als einer der Topfavoriten auf den Titel. «Ich war nervös. Das ist ein gutes Zeichen» sagt ein erleichterter Reichelt im Ziel gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

«Man bekommt schon etwas weiche Knie,wenn man da oben steht und weiss: ‹Ja, hier kann ich schnell sein.›, aber es dann auch beweisen muss.», sagte der frischgebackene Weltmeister auf die Frage, ob er gezweifelt hatte, dass es nicht klappen könnte.

Auf einer der schwierigsten Pisten des Ski-Zirkus zeigte der Österreicher eine starke, aber nicht fehlerfreie Fahrt und konnte sich deshalb seiner Sache nicht zu sicher sein. Dies bewies dann Einer, den niemand auf der Rechnung hatte: Der kanadische Technik-Spezialist Dustin Cook überraschte mit einer couragierten Fahrt und kam mit nur 11 Hundertstelsekunden am nächsten an Reichelt heran. Die Bronzemedaille ging an den Franzosen Adrien Theaux.

Défago bester Schweizer

Für die Schweizer Fahrer verlief der Super-G enttäuschend. Einzig Didier Défago, der konstanteste Super-G-Fahrer in diesem Winter, erreichte mit dem siebten Rang eine Top-10-Platzierung. Carlo Janka wurde 12., Patrick Küng klassierte sich als 16. direkt vor Mauro Caviezel.

Ein starkes Comeback feierte der fünffache Weltmeister Aksel Svindal. Der Norweger zeigte bei seinem ersten Rennen nach seinem Achillessehnenriss Risikobereitschaft und wurde am Ende mit dem sechsten Rang belohnt.

Erstellt: 05.02.2015, 21:44 Uhr

Medaillenspiegel



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