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Die Klapperschlange beisst die Schweizer

Reporter Martin Born hat die Ski-Weltmeisterschaften 1989 und 1999 in Vail (USA) vor Ort erlebt – und erinnert sich zurück. Heute: Wie ein Deutscher die Schweizer entzauberte.

Lange Gesichter bei den Schweizern: Pirmin Zurbriggen ging angeschlagen in die WM-Abfahrt und kam zur Enttäuschung seines Trainers Karl Frehsner nicht über Rang 15 hinaus.
Lange Gesichter bei den Schweizern: Pirmin Zurbriggen ging angeschlagen in die WM-Abfahrt und kam zur Enttäuschung seines Trainers Karl Frehsner nicht über Rang 15 hinaus.
Keystone

Aus Scheisse, so lehrt uns ein nicht ganz druckreifes Sprichwort, lässt sich keine Schokolade machen. Bernhard Russi versucht es trotzdem. Er hat die Aufgabe, für die Weltmeisterschaft von 1989 eine Abfahrt zu bauen, doch das Gelände ist viel zu flach für eine anforderungsreiche Strecke. Also lässt er sich etwas einfallen. Das dritte Flachstück soll nicht zum Gähnen einladen, sondern« etwas Verrücktes, Ausserordentliches werden», wie Russi sagt, «schliesslich sind wir in Amerika».

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