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Gewonnen oder doch verloren?

Gewinnerin Nummer 1: Tina Maze. Die Slowenin war die überragende Athletin der ersten drei Wettbewerbe. Gold in Abfahrt und Superkombination, Silber im Super-G. Nun will sie es als erste Athletin schaffen, in allen fünf Disziplinen eine Medaille zu gewinnen. Für den österreichischen Supertechniker Marcel Hirscher ist sie ein «Phänomen». Trotz der Müdigkeit, die ihr an der WM anzumerken sei.
Verliererin Nummer 1: Lindsey Vonn. Natürlich war es unfair, von der US-Amerikanerin nach ihrer langen Verletzungspause Wunderdinge zu erwarten. Doch im Weltcup löste sie Annemarie Moser-Pröll als erfolgreichste Fahrerin der Geschichte ab, was natürlich beim Heimpublikum Begehrlichkeiten weckte. Statt mehrmals Gold gab es für Vonn aber nur Bronze in der Abfahrt. In der Superkombination, ihrem Wettbewerb der letzten Hoffnung, schied sie aus.« Ich muss das jetzt so schnell wie möglich vergessen», lautet ihr WM-Fazit.
Verlierer Nummer 4: Kjetil Jansrud.  Kann ein Fahrer, der eine Silbermedaille mit nach Hause nimmt, zu den Verlierern einer WM zählen? Im Fall von Jansrud schon. Der Norweger hatte die Speedrennen im Weltcup in diesem Winter vor den Titelkämpfen dominiert wie schon lange kein Fahrer mehr. Als er darauf ankam, musste er aber anderen den Vortritt lassen. Vierter im Super-G, Fünfzehnter in der Abfahrt – da ist Silber im Stiefkind-Wettbewerb Superkombination nur ein schwacher Trost. Jansrud will sich nun auf den Gesamtweltcup konzentrieren und tritt im Riesenslalom gar nicht mehr an.
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