Zum Hauptinhalt springen

«Ich wollte nicht einfach aufgeben»

Wendy Holdener kann die gute Ausgangslage nicht ausnutzen und fällt im zweiten Lauf zurück. Nach dem Rennen kämpft sie mit den Tränen.

Marcel Rohner, Are
Wendy Holdener unterläuft im Slalom ein Fehler, der ihr selten passiert. Das sagt sie nach dem Rennen dazu. Video: Marcel Rohner

Da sitzt sie also im Zielraum, so ganz anders, wie sie es sich wohl vorgestellt hatte. Neben Wendy Holdener jubeln Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova und vor allem Anna Swenn Larsson, die Schwedin, die an der Heim-WM Silber holt. Holdener aber ist in diesem Moment alleine mit sich selbst, die Bühne gehört anderen, sie versucht gar nicht, ihre Enttäuschung zu verstecken. Den ersten Lauf gewann sie, noch vor Swenn Larsson, im zweiten folgt kurz nach dem Start der Fehler, der so grob ist, dass er sich nicht mehr korrigieren lässt.

Holdener bringt ihren Lauf dennoch ins Ziel. «So einfach gebe ich nicht auf», sagt sie danach. Die Minuten nach der Zieleinfahrt gehören zu den wohl schwierigsten in ihrer Karriere, doch die zweifache Goldmedaillengewinnerin dieser WM stellt sich den Medien, erklärt zigmal, was passiert ist, auch kurz vor dem letzten Interview wischt sie sich noch Tränen aus dem Gesicht. Was Holdener zum verpatzten zweiten Lauf sagt, und wie sie ihre WM beurteilt, sehen Sie im Video.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch