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Rekordvorsprung im Schnee

Reporter Martin Born hat die Ski-Weltmeisterschaften 1989 und 1999 in Vail (USA) vor Ort erlebt – und erinnert sich zurück. Heute: Maria Wallisers Goldfahrt.

Dominant: Maria Walliser fährt 1989 in Vail zu Gold in der Abfahrt.
Dominant: Maria Walliser fährt 1989 in Vail zu Gold in der Abfahrt.
Keystone

Vail und das Wetter. Es ist nichts Neues. 1989 schneit und stürmt es während dreier Tage, ein halber Meter Pulverschnee muss vor der Frauenabfahrt zu einer WM-tauglichen Piste gewalzt werden. Es ist nicht mehr eisig wie im Training, sondern weich.

In der Nacht ist die Kältewelle, die seit Tagen in Colorados Ebene gewartet hat, über die Rocky Mountains hinweg geschwappt. Am Morgen werden in Vail minus 26 Grad gemessen, beim Start des Rennens sind es noch minus 20. Die Luftfeuchtigkeit sinkt auf 40 Prozent. Die Ergebnisse von sechs Trainings (!) und unzähligen Skitests sind innert Stunden bedeutungslos.

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