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Southampton dank Schweizer Investor gerettet

Der Schweizer Investor Markus Liebherr hat den in die dritthöchste Liga Englands abgestiegenen Traditionsverein Southampton gekauft.

Über finanzielle Details des Deals wurde nichts bekannt.

Der 61-jährige Agrarwissenschaftler gehört zur einflussreichen Liebherr-Dynastie aus Bulle und gründete 1994 in Deutschland ein eigenes, auf den Bau von Spezialfahrzeugen konzentriertes Unternehmen (Markus Liebherr International, seit Februar 2009 MALI Holding AG) mit juristischem Sitz in Freiburg. Liebherr liess auf der Website von Southampton verlauten, er sehe eine ausgezeichnete Möglichkeit, "diesen grossartigen Verein umzuorganisieren. "Wir werden schnell handeln, aber langfristig planen."

Southampton, das zwischen 1992 und 2005 permanentes Mitglied der Premier League gewesen war, musste im Frühling erstmals seit 49 Jahren den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Dazu muss der FA-Cup-Sieger von 1976 (als Zweitligist) die kommende Saison mit zehn Minuspunkten beginnen. Die "Saints" waren 2001 durch den Bau des Stadions St. Mary's in finanzielle Not geraten, nach Anmeldung des Insolvenzverfahrens (Schulden von mehr als 52 Mio Franken) wurde der Punkteabzug bestimmt.

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