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St. Galler suchen weitere Millionen-Investoren

Der FC St. Gallen liegt auf der Intensivstation. Er hat nach der deutlichen Ablehnung des erhofften Zustupfs von zwei Millionen Franken des Stadtparlaments noch eine Woche Zeit, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

20 Stunden nach dem krassen Nein des St. Galler Stadtrats, die erste Finanzspritze zur Gesamtsanierung von 16 Millionen Franken zu setzen, nahmen der FC St. Gallen mit Präsident Michael Hüppi und die Investoren mit Dölf Früh als Vertreter zur maroden Situation rund um den ältesten Verein Stellung.

"Wir leiden. Die Zukunft ist sehr ungewiss", sagte Hüppi. "Unser Rettungspaket 'Futura' ist gescheitert. Jetzt gilt es, innerhalb einer Woche die äusserst brenzlige Situation genau zu analysieren und die Geldgeber zu bitten, noch mehr einzuschiessen als beabsichtigt."

"Noch ist der FC St. Gallen nicht beerdigt. Fünf Millionen Franken zur Sanierung würden von Investoren bereitstehen", verriet Früh. "Wir benötigen aber das Doppelte und die Unterstützung der Banken, um den FC St. Gallen zu retten. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt. Wir werden alles versuchen, um den kranken Patienten zu retten. Wenn eine unserer drei Gesellschaften kippt, kippen alle. Sie sind derart ineinander verstrickt."

Gelingt es den Investoren also innert einer Woche nicht, nochmals fünf Millionen einzuschiessen, und verzichten die Banken nicht auf ihre Forderungen von ebenfalls rund fünf Millionen Franken, wird der FC St. Gallen seine Bilanz deponieren müssen. Der Meisterschaftsbetrieb in der Axpo Super League müsste eingestellt werden und die Zwangsrelegation in die erste Liga liesse sich nicht mehr vermeiden.

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