ATP verbietet blauen Sand

Das Sand-Experiment des ATP-Turniers in Madrid ist vorerst gescheitert. 2013 spielen die Tennis-Profis wieder auf rotem statt auf blauem Sand.

Das vorläufige Ende der blauen Unterlage: Roger Federer beim Turnier in Madrid.

Das vorläufige Ende der blauen Unterlage: Roger Federer beim Turnier in Madrid. Bild: Reuters

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ATP-Chef Brad Drewett entschied, dass in der nächsten Saison der blaue Untergrund nicht verwendet werden darf. Turnierchef Ion Tiriac hatte den ungewohnten Sand durchgesetzt, um im Fernsehen bessere Kontraste zu erzielen. «Die Sichtbarkeit im Fernsehen war zwar besser, aber es gab Probleme mit der Qualität der Plätze. Das ist bei einem ATP-Turnier nicht akzeptabel», erklärte Drewett.

Beim Turnier im Mai hatte Roger Federer triumphiert, während Lokal-Matador Rafael Nadal bereits im Achtelfinal ausschied und danach den rutschigen Belag kritisierte. Ausserdem drohte der Weltranglisten-Zweite mit einem Boykott des Turniers im kommenden Jahr. Auch der im Viertelfinale ausgeschiedene Weltranglisten-Erste Novak Djokovic war kein Freund des blauen Sandes. (ot/si)

Erstellt: 24.06.2012, 15:33 Uhr

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