Analyse

Der Schwerelose

Roger Federer: Zauberer, Tänzer und Künstler an der Grundlinie und am Netz – eine Liebeserklärung.

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Warum habe ich mich in Roger Federer verliebt? Nicht weil er siegt, sondern weil er auf eine bestimmte Weise siegt. Aber auf welche? Andere Sportler treten lauter, herrischer, wilder auf, sind weniger glatt, schön und makellos, dafür widersprüchlicher, abgründiger, tragischer, «interessanter». Gleichwohl ist nur Federer mein Held. Warum habe ich mich nicht in einen Sportler verliebt, der sich gegen Widerstand redlich abmüht, sondern in einen, dem die Dinge leichtfallen? In einen, der sich die Bewegungen nicht abringen, sondern der ihnen scheinbar nur den Raum lassen muss, den sie haben wollen?

Aus gerade diesen Gründen. Federer ist mein Liebling, weil er ein Liebling der Götter ist, wie man früher sagte. Er ist ein «Wunderkind aus wunderbaren Sphären», wie es in Robert Walsers kleinem Stück über den «Tänzer» heisst. Ihm fallen die Dinge nicht nur leicht, sondern sie fallen ihm zu. Er ist beschenkt und wird damit für uns alle zum Geschenk. Er ist leicht in einer zauberhaften Art, ganz in Balance, ganz flüssig. Sein Körper wirkt manchmal so schwerelos, dass er seltsam entkörperlicht scheint, wie der eines Zwischenwesens aus dem Märchenreich der Feen und Elfen. Seine Anmut und Leichtigkeit bedienen meine Sehnsucht nach Erhabenem, Kristallinem, Überirdischem.

Er überschreitet die Grenzen des Machbaren

Er ist überdies ein Zauberer. Einer, der auf der Tennisbühne Dinge tut, die nicht nur unsagbar schön, sondern unglaublich, ja unmöglich erscheinen. Er spielt in den hinreissendsten Momenten so, wie wenn die Gesetze der Physik und der Psychologie für ihn nicht gelten würden. Wie eine Figur aus dem Film «The Matrix». Er stösst damit Räume des Denk- und Sichtbaren auf, fügt dem Tennisspiel Bewegungen, Bilder und Rhythmen hinzu, die ihm scheinbar nicht zugehören. Er überschreitet die Grenzen des Machbaren und Beherrschbaren hinein in den Raum der (Un-)Möglichkeit.

Die Momente, in denen dies passiert, in denen der Zauber wirkt, sind Ereignisse eigener Art. Sie bilden nicht Augenblicke, die sich aneinanderreihen und die ineinander zuverlässig wieder untergehen. Sondern sie heben sich gleichsam aus der Zeit heraus, so wie sie sich aus dem Raum des Möglichen herausheben. Sie dehnen sich und dauern und werden deswegen zu Momenten, die sich uns einbrennen, bisher ungesehene Bilder auf der Netzhaut hinterlassend. Es sind Momente, in denen sich nicht nur etwas Aussergewöhnliches ereignet, sondern in denen etwas entsteht. Es sind kreative Momente, in denen etwas zur Welt kommt, die Realität einen Sprung tut.

Die «Federer-Momente»

Durch seine Zauberei transzendiert Federer in diesen Momenten nicht nur das Tennisspiel, sondern den Sport überhaupt und öffnet ihn auf das Feld der künstlerischen, ja metaphysischen Erfahrung. Der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace, Autor des postmodernen Kultromans «Infinite Jest» («Unendlicher Spass»), hat in seinem Essay von 2006 den Weg zu dieser Sichtweise gebahnt, indem er von eigentlichen Federer-Momenten sprach. Jeder, der Federer jemals hat Tennis spielen gesehen, hat solche Momente erlebt, und sie sind der eigentliche Grund für unsere Liebe. Momente, in denen, wie Wallace schreibt, dem Fernsehzuschauer vor Verblüffung über einen unmöglichen Ball die Kinnlade herunterfällt und die Augen hervortreten, während derart eigenartige Laute aus seinem Mund dringen, dass die Partnerin ins Zimmer eilt, um sich zu vergewissern, dass man wohlauf ist.

Federer-Momente. Zum Beispiel dieser. Ein Ballwechsel im Endspiel von Wimbledon 2007 zwischen dem Rechtshänder Federer und dem Linkshänder Nadal. 14 Schläge für einen ultimativen Punkt, Federers Servicedurchbruch zum 4:2 im entscheidenden fünften Satz. Die Atmosphäre fühlt sich längst elektrisch an. Die Auseinandersetzung findet nach dem Aufschlag Nadals auf der Rückhandseite Federers statt, auf seiner linken Seite also. Die Bälle fliegen sofort hart an oder auf die Linien. Ein Schlag Nadals auf die Seitenlinie wird von Federer mit einem hohen Ball genau auf die Grundlinie beantwortet. Es scheint nur eine Frage der Zeit, dass der Ball das Feld verlässt, doch er bleibt im Spiel. Nadal schickt Federer versuchsweise mit einer lang und diagonal geschlagenen Rückhand auf die andere Seite des Feldes, der spielt den Ball mit der Vorhand diagonal exakt an den Ausgangspunkt zurück. Nun passiert es. Während Federer zurück auf dem Weg zur Grundposition ist, nutzt Nadal die Ausgangslage zu einem Angriffsball, einer harten, flachen Rückhand in Federers Rückhandecke, was diesen zu einer Blitzreaktion zwingt. Seine Antwort ist ebenso gewagt wie verblüffend. Mit der Rückhand drückt er den Ball mit extremem Unterschnitt diagonal über das Feld in die andere Richtung. Der Ball kriecht mehr über das Netz, als dass er fliegt. Aus dem Publikum raunt es sofort tausendfach, während der Ball auf der anderen Seite vom Gras kaum aufspringt. Aber Nadal stürmt heran, gräbt den Ball in höchster Not mit seiner Vorhand aus und lupft ihn lange diagonal in Federers Feld zurück. Dieser muss sich im Rückwärts-Seitwärtslaufen neu orientieren und tut gleich noch einmal etwas Unmögliches. Statt aus seiner linken Ecke mit der Rückhand zu schlagen, wie es zu erwarten wäre, umläuft er diese, unglaublich schnell, und schlägt mit seiner gefürchteten Vorhand von innen nach aussen einen Kracher exakt auf Nadals gegenüberliegende Seitenlinie, dem der Spanier nur noch nachblicken kann. Dem Gewinnschlag folgt eine winzige Sekunde schockierten Schweigens, dann eine gewaltige Entladung aufgestauter Energie. Das Publikum springt mit einem Schrei von den Sitzen, Jubel brandet auf, während der Spieler die Fäuste ballt und schreit und die TV-Kommentatoren sich «Wahnsinn!» zurufen, «Wahnsinn!!!», und dann entgeistert zu lachen beginnen.

Unerträglich sparsame Bewegungen

Noch ein Federer-Moment. Im Viertelfinal des US Open 2007 gegen den alten Rivalen Roddick. Das Spiel steht während zweier Sätze auf Messers Schneide, Federer weiss den gewaltigen Aufschlag des Amerikaners nicht zu durchbrechen, gewinnt aber die Kurzentscheidung des ersten Satzes. Nun stehen sie in der Kurzentscheidung (Tiebreak) des zweiten Satzes, in dem jeder Punkt unmittelbar zählt. Roddick, dessen Bälle beim Aufschlag nahezu 250 km/h erreichen, feuert eine glühende Granate exakt auf Federers hintere Aufschlaglinie ab – gegen viele Spieler ein Servicewinner oder mindestens ein enorm schwierig zurückzuspielender Ball. Federer aber kommt in diesem winzigen Sekundenbruchteil, der ihm zur Reaktion bleibt, nicht nur mit seiner Rückhand zum Ball hin, sondern verwandelt ihn sich dabei sozusagen an. Mit einer unerträglich sparsamen Bewegung übernimmt er dessen gesamte Energie – und schlägt ihn beinahe ungebremst hart zum Absender zurück. Und zwar nicht etwa in die Mitte des Feldes, von wo aus das Spiel sich weiterentwickeln würde, sondern unspielbar direkt vor dessen Füsse, von wo er von Roddicks Racket hilflos verspringt. Der düpierte Kanonier verdreht die Augen, zuckt ratlos mit den Schultern.

Noch ein Federer-Moment. Im Halbfinal des US Open 2009 gegen Novak Djokovic. Der Ballwechsel, der zum Matchball führt. Der Serbe schlägt mächtig auf, und Federer steht von Beginn weg unter Druck. Nach einer harten, flachen Rückhand auf die Seitenlinie seiner Rückhandecke bringt Federer den Ball nur noch als harmlosen Hüpfer diagonal über das Netz zurück. Eine sichere Beute für den Serben, der auf der anderen Seite einen Stoppball knapp über das Netz zirkelt, um den Ballwechsel zu beenden. Federer aber, wie eine Katze, erläuft den Ball und drückt ihn noch irgendwie über das Netz zurück. Da wartet freilich sein Gegner, der keinerlei Mühe hat, diesen Ball nun als Lob über Federer hinweg auf dessen Grundlinie zu heben, endlich ein sicherer Punkt. Federer aber fliegt zurück wie ein Derwisch, gelangt, nun mit dem Rücken zum Netz, auch in die Nähe dieses Balls und spielt ihn, da es anders nicht geht, blind zwischen den Beinen zurück. Dieser Zauberschlag sieht zwar artistisch aus, bringt aber normalerweise keinen Punkt ein, weil der Ball ins Netz geht, neben dem Feld landet oder vom Gegner an der Netzkante mit einem lakonischen Volley erledigt wird. Federer hingegen schlägt in diesem Moment den Ball durch die Beine nicht einfach zurück, sondern unglaublicherweise als scharfen Passierball diagonal am verblüfften Djokovic vorbei in die äusserste Ecke des Feldes. Erst Schock, dann Jubel auf den Rängen, dann tausendfach ungläubiges Gelächter.

In höchster Not tut er Unmögliches

Noch einer. Final in Paris 2009 gegen Robin Söderling. Der Schwede drückt Federer mit seinen mächtigen Schlägen von der Grundlinie, hetzt ihn von links nach rechts und wieder zurück, bis ein harter Angriffsball durch die Mitte Federer scheinbar entscheidend aus der Balance bringt. Doch dieser dreht sich in einer erstaunlichen Bewegung nach hinten, vom Netz weg, um den Ball mit der Rückhand noch zu erreichen, und von seinem Racket tropft nun, zur Verblüffung des Gegners und des Publikums, kein hoher Verteidigungsball irgendwo in die Mitte des gegnerischen Feldes, sondern ein atemberaubender Stoppball. Ein Stoppball, der einen Meter hinter dem Netz weich wie der Sommerregen zu Boden fällt, dabei zusätzlich leicht vom Gegner weg zum Netz dreht und dort unerreichbar versickert.

Ein letzter Federer-Moment. Im Wimbledon-Endspiel 2008 gegen Nadal, vierter Satz, Tiebreak, 7:8, Matchball für Nadal. Der Spanier schlägt auf, der Ball schiesst von seinem Racket auf die hintere Servicelinie, dass die Kreide vom Gras spritzt, ganz aussen, fast an der Seitenlinie, und von da mit enormem Drall nach noch weiter aussen, sodass Federer den Ball mit seiner Rückhand zwar gerade noch knapp erreicht, aber lediglich in die Mitte des gegnerischen Feldes zurückheben kann. Nadal, der diese Situation liebt, stürmt heran, den ersehnten Sieg vor Augen, und schlägt mit seiner muskulösen Vorhand einen harten, überrissenen Angriffsball in die gleiche Ecke, das heisst auf Federers Rückhand. Federer, der sich bereits wieder in die Mitte bewegt hat, streckt sich erneut in die Gegenrichtung zum Ball, der wieder weit aus dem Feld hinaustreibt. In höchster Not tut er nun etwas Unmögliches. Er schickt den Ball nicht seinerseits diagonal zurück, wie es zu erwarten wäre, sondern er schlägt vielmehr mit der Rückhand einen fantastischen Passierball, einen harten, laserscharfen Strich die Seitenlinie entlang über das Netz, am wartenden Nadal vorbei zentimetergenau in die äusserste Ecke von dessen Feld.

Federer-Momente als religiöse Erfahrungen

Was also sind Federer-Momente? Federer-Momente sind nicht nur Augenblicke virtuoser Artistik, Momente perfekter Körper- und Spielbeherrschung, in denen sich die Überlegenheit eines aussergewöhnlich talentierten Sportlers offenbart. Es sind nicht nur Bilder glasklarer, überraschender, bezwingender Schönheit. Sondern darüber hinaus metaphysische Erfahrungen, die uns für flüchtige Momente aus der beengenden Realität herausheben. Inspirationen für unsere eigene Suche nach Perfektion und Zauberei, nach der richtigen mutigen Handlung im entscheidenden Moment. Rare Beispiele geglückten Lebens in einer im Übrigen ungefähren Welt. Religiöse Erfahrungen, meint David Foster Wallace ungerührt. (Der Schweizer Dichter Christian Uetz hat kürzlich aus dem angeblichen «Aufscheinen der Göttlichkeit» in Federers Tennisspiel eine ganze theologische Abhandlung gemacht.)

Federer-Momente sind nur für Augenblicke Momente des Glücks, dann bereits solche der Sehnsucht. Der amerikanische Autor Verlyn Klinkenborg schreibt: «Was mir weiter auffällt, ist die Leere, die Federers beste Schläge hinterlassen. Da kommt sie, eine Vorhand, die ich gar nicht zu beschreiben versuche, ausser um zu sagen, dass sie hinter sich den Wunsch herzieht – das schmerzliche Begehren vielmehr –, sie noch einmal zu sehen. Damit meine ich nicht in der Wiederholung oder in Zeitlupe auf dem Grossbildschirm des Stadions oder später zu Hause. Nein, vielmehr die Zeit zurückdrehend, um den Ball noch einmal zu sehen, wie wenn man ihn nie zuvor gesehen hätte. Es ist das unkomplizierteste Verlangen, das man sich vorstellen kann – jenes, die kurze Reise von der Hoffnung zur Erfüllung noch einmal ganz von neuem zu machen.»

Seine besten Schläge sind Kunstwerke

Schönheit sei eigentlich kein Ziel des Wettkampfsports, schreibt David Foster Wallace. Dennoch sei der Hochleistungssport eine der bevorzugten Bühnen, auf denen sich menschliche Schönheit ausdrücke. «Die menschliche Schönheit, von der wir hier sprechen, ist eine Schönheit besonderer Art; man könnte sie kinetische Schönheit nennen. Ihre Anziehungskraft ist universell. Sie hat nichts mit Geschlecht oder kulturellen Normen zu tun. Womit sie tatsächlich etwas zu tun hat: den Menschen mit der Tatsache zu versöhnen, dass er einen Körper hat.»

Federers beste Schläge sind in diesem Sinne kinetische Kunstwerke. Meisterwerke der Bewegung. Verwandlungen des Körpers in etwas, was er nicht ist. Moralische Lehrstücke darüber, wie wahres Leben aussehen könnte, gemacht einzig aus Gefühl, Balance und schöpferischer Bewegung.

Federers Gabe ist gewiss selten, ganz allein aber steht er mit seiner Kunst und Überlegenheit nicht. David Foster Wallace beschreibt die Gesellschaft, in der er steht, bewundernswert: «Es gibt drei Arten von Erklärungen für Federers Überlegenheit. Die eine hat mit Mysterium und Metaphysik zu tun und kommt meiner Meinung nach der Wahrheit am nächsten. Die anderen handeln von technischen Aspekten und eignen sich besser für Journalismus. Die metaphysische Erklärung ist, dass Roger Federer zu jenen seltenen, übernatürlichen Athleten gehört, die bestimmten physikalischen Gesetzen, wenigstens teilweise, nicht unterliegen.

Nie in Eile oder ausser Balance

Andere Beispiele sind Michael Jordan, der nicht nur unmenschlich hoch zu springen, sondern dort auch einen Takt oder zwei länger zu verweilen vermochte, als es die Schwerkraft eigentlich erlaubt, und Muhammad Ali, der tatsächlich fähig war, über den Boxring zu schweben und zwei oder drei Schläge auszuteilen in einer Zeit, die eigentlich für einen Schlag benötigt wird. Es gibt wahrscheinlich seit den 60er-Jahren ein halbes Dutzend anderer Beispiele. Federer ist von dieser Art – ein Typus, den man Genie, Mutant oder Offenbarung nennen kann. Er ist nie in Eile oder ausser Balance. Der Ball, der auf ihn zukommt, hängt für ihn immer einen Sekundenbruchteil länger in der Luft, als er eigentlich sollte. Seine Bewegungen sind eher geschmeidig als athletisch. Wie Ali, Jordan, Maradona und Gretzky scheint er immer gleichzeitig mehr oder weniger körperlich zu sein als die Menschen, denen er gegenübersteht. Insbesondere in diesem blütenweissen Wimbledon sieht er aus wie das, was er, denke ich, ist: ein Geschöpf, dessen Körper gleichzeitig Fleisch ist und Licht.»

Souveränität, Leidenschaft, Kreativität, Treue, Unbeugsamkeit, Leichtigkeit. Diese sechs Tugenden machen für mich Federers Genialität und die Schönheit seiner Kunst aus. Sie sind der Grund meiner Liebe. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.10.2011, 17:36 Uhr

«Faszination Federer - Die Anatomie der Perfektion», Dominique Eigenmann, Kein & Aber, Zürich/Berlin, 128 Seiten, Fr. 24.90, ab 31. Oktober im Handel.



Dominique Eigenmann ist TA-Redaktor. (Bild: PD)

Federer-Nadal
(Wimbledon-Finale 2007)

Federer-Roddick
(Viertelfinale US Open 2007)

Federer vs. Nadal
(Finale Wimbledon 2008)

Federer vs. Djokovic
(Halbfinale US Open 2009)

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