Ein Hechtsprung und fünf zerstörte Schläger

Noch haben Roger Federer und Stan Wawrinka in Indian Wells nicht gespielt. Doch passiert ist trotzdem einiges. Zum Beispiel dieser epische Ballwechsel.

Der Ballwechsel des Turniers? Mannarino bodigt Mónaco. Video: Youtube


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Juan Mónaco war einst die Nummer 10 der Welt im Tennis. In der Zwischenzeit ist der Argentinier aber auf Rang 65 abgestürzt. Somit muss er sich bereits in der ersten Runde mit unangenehmen Gegnern messen. In Indian Wells lautet der Adrian Mannarino. Der Franzose, die Weltnummer 28, gewinnt denn auch den ersten Satz und hat im zweiten beim Stand von 5:5 einen Breakball für sich. Mónaco zeigt nochmals, warum er einmal ein Top-Ten-Spieler war, hechtet sogar, um den Ball zu erreichen – am Ende macht aber der Franzose den Punkt. War das gerade der beste Ballwechsel des Turniers? Übrigens: Mónaco schafft das Rebreak und gewinnt den zweiten Satz 7:5. Doch im dritten Durchgang bleibt er chancenlos, Mannarino holt ihn mit 6:1.

Harrison dreht durch

In der Abend-Session trifft Ryan Harrison auf den Bosnier Damir Dzumhur. Es ist eine knappe Partie, im dritten Satz steht es bei Aufschlag Harrison 5:6, Dzumhur fehlen zwei Punkte zum Sieg. Es kommt zu einem langen Ballwechsel, beide scheinen nervös zu sein. Dann verschlägt Harrison einen vermeintlich leichten Volley – und sieht rot. Der Amerikaner geht zur Bank und tritt einen Schläger entzwei (im Video ab 0:52). Auch der nächste Punkt geht an Dzumhur, der Bosnier gewinnt. Harrison knallt das zweite Racket auf den Boden (ab 1:56). Und während Dzumhur sich feiern lässt, zerstört der Amerikaner drei weitere Schläger.

Die Niederlage und der Wutanfall von Harrison. Video: Youtube

Es erinnert ein bisschen an eine andere, berühmte Szene. Am Australian Open 2012 dreht Marcos Baghdatis im Spiel gegen Stanislas Wawrinka ebenfalls durch – vier zerstörte Rackets waren das Resultat.

Der wütende Zypriote am Australian Open. Video: Youtube (nry)

Erstellt: 10.03.2017, 19:05 Uhr

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