Federer muss lange kämpfen

Erst im achten Game des dritten Satzes gelingt Roger Federer in Istanbul gegen die Nummer 62 der Welt das entscheidende Break.

148 Minuten im Einsatz: Roger Federer (ATP 2).

148 Minuten im Einsatz: Roger Federer (ATP 2). Bild: Keystone

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Roger Federer hat sich durch ein in 148 Minuten erkämpftes 7:6, 6:7, 6:3 gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver für die Halbfinals des Sandplatzturniers in Istanbul qualifiziert. Der entscheidende Servicedurchbruch gelang dem Schweizer beim Stand zum 5:3 im dritten Durchgang.

Beinahe wäre die Partie für Federer aber aus dem Ruder gelaufen. Der 33-jährige Baselbieter verlor den zweiten Satz im Tiebreak, nachdem er einen 2:5-Rückstand aufgeholt hatte, und obwohl er in diesem Satz sowohl nach Breakbällen (8:2) wie nach gewonnenen Punkten (50:42) klar dominiert hatte.

Zu Beginn des dritten Satzes drohte sogar eine Niederlage: Der vier Jahre jüngere Spanier brachte bis zum 3:3 seine Aufschlagspiele problemlos durch und bedrängte Federer. Im ersten Game des Entscheidungssatzes boten sich Daniel Gimeno-Traver, der letzten Sommer in Gstaad gegen Yann Marti verloren hatte, sogar vier Breakmöglichkeiten.

Am Ende setzte sich Federer dank der grossen Routine doch noch durch. Dank zweier perfekter Stoppbälle realisierte erden vorentscheidenden Aufschlagdurchbruch zum 5:3 , anschliessend verwertete er nach 148 Minuten mit seinem elften Ass den ersten Matchball.

In den Halbfinals vom Samstag trifft Roger Federer auf den Argentinier Diego Schwartzman, als Nummer 63 des ATP-Rankings eine Position hinter Gimeno-Traver klassiert. Schwartzmann gewann seinen Viertelfinal gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo nach einem 0:6, 0:2-Rückstand noch 0:6, 6:2, 6:2. Im Head-to-Head mit dem Südamerikaner führt Federer mit 2:0 Siegen. Zuletzt bezwang er ihn im März in Indian Wells 6:4, 6:2. (si)

Erstellt: 01.05.2015, 16:08 Uhr

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