Federer witzelt über die Kollision zweier Finals

Ab 15 Uhr das Wimbledon-Duell, ab 17 Uhr der Fussball-WM-Final: So schaut der Schweizer auf den Sonntag.

«Für uns Tennisspieler ist Wimbledon so wichtig, dass es uns egal ist, wenn das alle vier Jahre einmal passiert»: Roger Federer an der gestrigen Pressekonferenz in Wimbledon.


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Roger Federer versteht die verbreitete Aufregung darüber nicht, dass sich am Sonntag der Wimbledon-Final (Start 15 Uhr) und das zwei Stunden später beginnende Endspiel der Fussball-WM überschneiden könnten. «Das betrifft andere Fans, andere Orte, andere Sportarten», sagte er. «Für uns Tennisspieler ist Wimbledon so wichtig, dass es uns egal ist, wenn das alle vier Jahre einmal passiert. Und den Fussballern wohl auch.»

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Er drehte den Spiess sogar um: «Ich sorge mich mehr darum, dass der WM-Final unter Wimbledon leiden könnte. Sie werden jeden Punkt mithören, wow, null fünfzehn, fünfzehn dreissig, die Spieler werden ins Publikum hochschauen und nicht begreifen, was abgeht.» Ideal wäre eine Überschneidung zwar nicht, fügte er ernsthafter an – vor allem, falls England im Final stehen würde. «Aber gerade im Sommer gibt es halt Wochenenden mit vielen Hochzeiten.»

Video: Kurzer Prozess im Achtelfinal

Roger Federer fertigte seinen Gegner in drei Sätzen ab.

Apropos Fussball-WM: Die aus einer thailändischen Höhle geretteten Mitglieder eines Fussball-Teams können die Einladung zum WM-Finale in Moskau nicht annehmen. Die behandelnden Ärzte kündigten am Dienstag an, dass die bislang acht geretteten Kinder noch mindestens eine Woche im Spital bleiben müssten.

Damit haben die Spieler der Jugend-Mannschaft namens «Wildschweine» keine Chance, beim Finale der Weltmeisterschaft am Sonntag in Moskau dabei zu sein. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte die insgesamt zwölf Jungen und ihren Trainer vergangene Woche eingeladen, auf Kosten des Weltfussballverbands nach Russland zu kommen.

(rst)

Erstellt: 10.07.2018, 09:08 Uhr

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