«Ich kann immer noch Paris gewinnen»

Roger Federer liess sich in Shanghai von der 13. Niederlage im 49. Spiel der Saison nicht gross beeindrucken. Er glaube, dass er auf gutem Weg sei, befand er.

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Erneut eine Niederlage gegen einen der Spieler, die Sie früher zu schlagen pflegten. Was müssen Sie tun?
Es ist einfach: Weiter hart arbeiten und sicherstellen, dass ich zum Siegen zurückkehre, damit das Vertrauen wiederkommt. Und ich verliere ja gegen gute Spieler, auf hohem Niveau. Wichtig ist, dass ich richtig spiele. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich in die richtige Richtung steuere.

Sie machen sich keine grossen Sorgen über Ihre Rückschläge?
Es ist auch wichtig, dass ich mich nicht zu sehr sorge und weiterfahre auf meinem Weg. Natürlich erhalte ich jetzt auch schwierigere Auslosungen, weil ich nicht mehr zu den Top 4 gehöre. Aber das ist okay. Das Ranking beschäftigt mich nicht sehr, jetzt, wo ich nicht mehr die Nummer 1 bin. Viel entscheidender ist, dass ich geniesse, was ich tue. Ich habe diese Reise nach Shanghai genossen. Und nun freue ich mich auf Basel und hoffe, dass es mir dort gut läuft.

Welchen Einfluss hat diese Niederlage in Ihrem Bestreben, die Saison stark zu beenden?
Was soll ich Ihnen sagen? Ich kann immer noch Paris gewinnen. Ich werde mit mir nun nicht allzu hart ins Gericht gehen. Auch wenn es sicher kein perfekter Match von mir war. Ich hätte vieles besser machen können – aber auch vieles schlechter. Einige Punkte gaben den Ausschlag. Nach dem 2. Satz hatte ich das Momentum auf meiner Seite, doch dann schlug Monfils wieder stärker auf.

Wie stufen Sie Ihre Chancen ein, sich für London zu qualifizieren, nachdem Murray hat absagen müssen?
Natürlich macht es das einfacher, weil ein Platz mehr frei wurde. Aber ich hoffe, dass ich nicht von diesem abhängig bin. Es ist schade für Murray, dass er passen muss. Ich konzentriere mich nur darauf, gut zu spielen, über die Punkte denke ich nicht nach. Ich weiss im Moment nicht, was es braucht und ob ich die Nummer 6, 7, 8, 9 oder 10 bin. (Aufgezeichnet: rst) (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.10.2013, 07:23 Uhr

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