Nadal ist wieder top, Wawrinka rückt vor

Der Spanier löst unabhängig vom Finalresultat in Peking seinen Gegner Novak Djokovic am Montag an der Spitze der ATP-Weltrangliste ab. Stanislas Wawrinka verbessert sich auf Platz 8.

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Bereits vor seinem gewonnenen Halbfinal gegen Richard Gasquet (ATP 10) wusste Novak Djokovic, dass er seinen Platz an der Spitze der Weltrangliste verlieren würde. Rafael Nadal machte mit seinem Finaleinzug die Rückeroberung des Throns frühzeitig perfekt. Der Tscheche Tomas Berdych musste sich im Halbfinal des mit 3,57 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turniers beim Stand von 2:4 wegen akuter Rückenschmerzen vorzeitig zurückziehen. Nadal wird nun am Montag erstmals seit Juli 2011 wieder auf Platz 1 stehen. Damit werden die Kräfteverhältnisse in diesem Jahr auch in der Weltrangliste (wieder) korrekt abgebildet. Der Mallorquiner gewann seit seinem Comeback im Februar - nach siebenmonatiger Pause wegen einer Knieverletzung - neben den Grand-Slam-Events in Paris und New York acht weitere ATP-Turniere.

«Ohne Zweifel, dies ist eines meiner besten Jahre. Es ist natürlich speziell, nach mehr als einem halben Jahr Verletzungspause an die Spitze des Rankings zurückzukehren», sagte Nadal, der seine diesjährige Erfolgsbilanz auf 65:3 Siege ausbaute. Der 27-Jährige hat nun sehr gute Chancen, die Saison zum dritten Mal nach 2008 und 2010 als Weltranglisten-Leader zu beenden. Der Spanier, der nun schon seit 21 Spielen ungeschlagen ist, wird am Montag die 103. Woche als Weltnummer 1 in Angriff nehmen, während Djokovic den Tennis-Thron nach elf Monaten wieder verlassen muss. Der Serbe hatte am 5. November letzten Jahres die Spitzenposition von Roger Federer übernommen, gesamthaft brachte er es bis jetzt auf 101 Wochen an der Spitze. In diesem Jahr hat er seit Monte Carlo im April keinen Titel mehr gewonnen.

Schweizer Duo als Nutzniesser

Nutzniesser von Djokovic' Halbfinalsieg sind die beiden Schweizer Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die beide im Ranking von Richard Gasquet überholt worden wären, wenn dieser in den Final eingezogen wäre. So verliert Federer nur einen Platz an Juan Martin del Potro (Finalist in Tokio) und ist neu die Nummer 7. Wawrinka überholt trotz des frühen Outs in Peking Jo-Wilfried Tsonga und schafft am Montag als Nummer 8 eine neue Bestmarke. (fal/si)

Erstellt: 05.10.2013, 11:23 Uhr

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