Roger Federer nach Zauberschlag weiter

Roger Federer hat den ersten Härtetest in Wimbledon souverän bestanden. Der Baselbieter zog durch ein 6:4, 6:2, 6:2 gegen Sam Querrey in die 3. Runde ein.

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Der aufschlagsstarke Sam Querrey war natürlich ein anderes Kaliber als Federers Auftaktgegner Damir Dzhumur. Und so war auch die Anlaufzeit eine andere, Federer konnte anfänglich die Granaten des Hünen kaum entschärfen. Und weil Querrey auch bei den Returns enorm viel riskierte, entwickelte sich eine ausgeglichene Startphase.

Dies änderte nach dem neunten Game. Federer schaffte mit seinem ersten starken Returngame aus dem Nichts heraus das Break zum 5:4, worauf die Spielphysiognomie komplett änderte. Von da an spielte praktisch nur noch Federer, nach dem Gewinn des Startsatzes zündete er ein regelrechtes Feuerwerk, Querrey wurde phasenweise zum bestbezahlten Statisten degradiert. «Das erste Break war entscheidend», sagte Federer, «und die zehn Minuten danach. Break, dann den Aufschlag gehalten, wieder ein Break und wieder den Aufschlag gehalten. Und dann führte ich 6:4, 2:0 und alles ging einfacher».

Federers Zufriedenheit

Einfacher, teilweise sogar ganz einfach. Federer verblüffte die Fans mit einer ganzen Serie von Zauberschlägen, unter anderem einem perfekten aus der Not heraus geborenen Vorhand-Lob zwischen den Beinen hindurch:

Nach 86 Minuten verwertete er den Matchball. Querrey, der erstaunlicherweise noch nie über die Achtelfinals eines Majors hinausgekommen ist, musste sich phasenweise vorkommen wie einst sein Kumpel Andy Roddick. Der Amerikaner war im Verlaufe seiner Karriere (nicht nur) in Wimbledon immer wieder an der spielerischen Omnipräsenz Federers gescheitert. Und die Form stimmt erneut: «Ich bin sehr zufrieden, wie ich bisher gespielt habe und auch ein wenig erleichtert.»

Im nächsten Match wird von der Anlage her nicht viel ändern. Federer trifft wieder auf einen englischsprachigen Sam, diesmal auf Samuel Groth aus Australien, der mit über 263 Stundenkilometern den Serviceweltrekord hält. «Er hat einen unglaublichen Aufschlag. Die meisten Ballwechsel dürften wieder in 2,3 oder 4 Schlägen entschieden werden.»

Erstellt: 02.07.2015, 18:11 Uhr

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