So will Nadal die Nummer 1 verteidigen

Der Spanier gab seine Turnierplanung für 2018 bekannt. Schweizer Fans kriegen ihn einmal mehr nicht zu sehen.

Bild: Nadals Turnierplanung für 2018. Grafik: marca.com

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Rafael Nadal kann auf ein äusserst erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Der Spanier, der wie Roger Federer nach einer längeren Verletzungspause zurückkehrte, gewann zwei Grand-Slam-Titel und ist zurück an der Spitze der Weltrangliste. Mehr noch: Er ist der älteste Spieler, der je ein Jahr als Nummer 1 beendet hat. Damit ihm dies auch nächstes Jahr gelingt, wird der Mallorquiner, der im Juni seinen 32. Geburtstag feiert, weniger Turniere spielen.

Nadal plant, im kommenden Jahr nur an 18 Turnieren teilzunehmen und somit zwei weniger, als er für die vergangenen Saison geplant hatte. Er verzichtet auf die Turniere in Rotterdam und Basel. Durch den reduzierten Terminkalender hofft er, seine Karriere verlängern zu können. Sein Team und er sind überzeugt, dass der ständige Belagwechsel ein Mitgrund für seine vielen Verletzungen ist. Deshalb wird er, wie schon letzte Saison, nicht nach Südamerika fliegen, um vor den Hartplatz-Turnieren in den USA auf Sand zu spielen.

106’523 Kilometer unterwegs

Dennoch wird die Weltnummer 1 immer noch sieben Turniere mehr absolvieren, als Roger Federer 2017 gespielt hat. Der Spanier beginnt seine Saison, in der er nur Einzel spielen will, bereits am 29. Dezember bei einem Exhibition-Turnier in Abu Dhabi, bei dem unter anderen auch Novak Djokovic und Stan Wawrinka ihr Comeback geben werden. Danach geht es weiter in Australien, wo er das Turnier von Brisbane spielt, um sich aufs erste Grand-Slam des Jahres vorzubereiten. Wie letztes Jahr will er sich wieder in Queens auf Wimbledon vorbereiten, wo er vergangene Saison wegen Müdigkeit absagen musste. Hinzu kommt, dass Nadal 2018 auch wieder Davis-Cup spielen könnte.

Der Spanier hat im nächsten Jahr einiges vor und muss gerade im Frühling bei den Sandplatzturnieren sehr viele Punkte verteidigen. Die spanische Zeitung «Marca» hat berechnet, dass er rund 106’523 Kilometer zurücklegen wird, also rund zweieinhalb mal um die Welt reist. (sal)

Erstellt: 19.12.2017, 15:19 Uhr

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