Weder Regen noch Londero stoppen Federer

In Cincinnati schlägt Roger Federer im Auftaktspiel Juan Ignacio Londero in zwei Sätzen 6:3, 6:4. Der Schweizer lässt dem Argentinier keine Chance.

Die Entscheidung nach gut einer Stunde: Roger Federer nutzt den Matchball gegen Juan Ignacio Londero. Video: Twitter

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Nach dem gegen Novak Djokovic verlorenen Wimbledon-Final konnte Roger Federer die Rückkehr auf die Tour siegreich gestalten. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger setzte sich in der 2. Runde des Masters-1000-Turniers in Ohio mühelos gegen Juan Ignacio Londero durch. Die Campingferien mit der Familie haben dem Schweizer offensichtlich gut getan.

Federer hatte im Vorfeld des Turniers im östlichen US-Bundesstaat gesagt, dass er hoffe, auch mit 38 Jahren noch so gut zu spielen wie mit 37. Der Baselbieter überzeugte gegen den Argentinier von Beginn weg. Fünf Tage nach seinem Geburtstag zeigte Federer, weshalb er neben Titelverteidiger Djokovic der grösste Anwärter auf den Turniersieg ist.

Den ersten Satz brachte Federer mit 6:3 locker ins Trockene. Nach sieben hatte die Weltnummer 3 schon 3:0 vorne gelegen. Londero konnte insgesamt wenig Gegenwehr leisten.

Breakball stark abgewehrt

Federer liess sich danach auch nicht von einer gut einstündigen Regenpause aus dem Konzept bringen. Diese sollte letztlich so lange wie die gesamte Partie dauern. Nach dem Unterbruch setzte der Favorit dort an, wo er aufgehört hatte. Ihm gelang rasch das entscheidende Break des Spiels. Als sich Londero die Chance zu einem Breakball bot, wehrte Federer diesen mit einem zweihändig geschlagenen Halbvolley mit der Rückhand spektakulär ab.

Während des Siegerinterviews betonte der Schweizer, dass er froh sei, wieder zurück auf dem Platz zu sein. «Das war ein guter Start in die nun kommende lange Hartplatz-Phase», sagte Federer. Über seinen Gegner habe er zwar nicht viel gewusst, sich letztlich aber auf sein eigenes Spiel fokussieren können.

Federer, der in der Startrunde von einem Freilos profitierte, könnte in den Achtelfinals am Donnerstag nun auf Stan Wawrinka treffen. Der Waadtländer steht am Mittwochabend in der 2. Runde dem Russen Andrej Rublew gegenüber. In Cincinnati haben sich Federer und Wawrinka schon dreimal duelliert, zuletzt im vergangenen Jahr in den Viertelfinals, wobei der Sieger Federer hiess.

(ddu)

Erstellt: 14.08.2019, 05:58 Uhr

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