Zum Hauptinhalt springen

Auch Nishikori kann Federer nicht stoppen

Drittes Spiel, dritter Sieg: Roger Federer schlägt Kei Nishikori 7:5, 4:6, 6:4 und steht als Gruppensieger in den Halbfinals der World Tour Finals.

Roger Federer muss gegen Kei Nishikori zwar einen Satz abgeben, bleibt an den diesjährigen ATP World Tour Finals aber dennoch ungeschlagen.
Roger Federer muss gegen Kei Nishikori zwar einen Satz abgeben, bleibt an den diesjährigen ATP World Tour Finals aber dennoch ungeschlagen.
Glyn Kirk, AFP

Im ersten Satz zeigte Federer seine bisher schwächste Leistung am diesjährigen Masters. Er ging zwar schnell 3:1 in Führung, machte aber in einem Spiel, in dem es für ihn nicht mehr um allzu viel ging, einen etwas unkonzentrierten Eindruck. Der Japaner, der immerhin zwei von zuvor fünf Begegnungen mit dem Schweizer gewonnen hatte, kämpfte sich zurück, holte sich gleich zwei Breaks hintereinander und ging 4:3 in Führung. Damit hatte Federer aber genug. Im folgenden Game weckte er sich mit zwei lauten «Chum jetzt»-Rufen gleich selber auf und steigerte sich gewaltig. Mit drei guten Games in Folge gewann der sechsfache Masters-Sieger den ersten Satz 7:5.

Auf und ab beim Schweizer

Der Aufschlag funktionierte allerdings auch in der Folge nicht wie gewünscht. Auch im zweiten Satz konnte er eine 4:1-Führung nicht ins Trockene bringen. Diesmal verlor Federer sogar nach vielen sehr leichten Fehlern (im gesamten Spiel 35) sogar fünf Games in Folge und damit den Satz.

Die erneute Wende gelang Federer nicht sofort. Auch im Entscheidungsdurchgang verschaffte sich Nishikori im dritten Game drei Breakbälle, die der Schweizer aber alle abwehrte. Mit einem Rückhandfehler verhalf Nishikori stattdessen Federer zur 3:1-Führung. Zum dritten Mal liess dieser den Vorteil aber wieder entgleiten. Erst als Federer zum 6:4 mit einem Smash beim ersten Matchball ein weiteres Break gelang, gab es für den Japaner kein Zurück mehr.

Federer erneut ohne Niederlage

Die Bilanz Federers an den ATP-Finals ist damit weiterhin äusserst eindrücklich. Bei seiner 14. Teilnahme erreichte der Rekordchampion zum 13. Mal die Halbfinals, zum neunten Mal blieb er in der Vorrunde ungeschlagen. Nur einmal hat er danach den Halbfinal verloren, bei seinem ersten Masters 2002 gegen Lleyton Hewitt.

Der letztjährige Halbfinalist Nishikori ist nach seiner zweiten Niederlage ausgeschieden. Den zweiten Platz hinter Federer machen im Abendspiel (21.00 Uhr) Novak Djokovic und Tomas Berdych aus. Die Weltnummer 1 aus Serbien muss mindestens einen Satz gewinnen, um den Halbfinal gegen Rafael Nadal zu erreichen.

si

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch