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Bacsinszky: Final und Top 10

China ist für Timea Bacsinszky ein gutes Pflaster. Dank der Qualifikation für ihr erstes WTA-Premier-Endspiel setzt sie einen Meilenstein.

So sieht wahre Freude aus: Bacsinszky nach dem verwandelten Matchball gegen Ivanovic.
So sieht wahre Freude aus: Bacsinszky nach dem verwandelten Matchball gegen Ivanovic.
Keystone
Vierte Schweizerin in den Top 10: Die Waadtländerin setzt ihren Höhenflug fort.
Vierte Schweizerin in den Top 10: Die Waadtländerin setzt ihren Höhenflug fort.
AFP
Schmerz lass nach: Die Serbin musste sich behandeln lassen, konnte aber zu Ende spielen.
Schmerz lass nach: Die Serbin musste sich behandeln lassen, konnte aber zu Ende spielen.
Keystone
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Timea Bacsiszky hat in Peking durch einen 5:7, 6:4, 6:1-Sieg gegen Ana Ivanovic den Final erreicht und stösst am Montag in der Weltrangliste erstmals in die Top 10 vor. Die Lausannerin benötigte 2:20 Stunden, um die ehemalige Nummer 1 der Welt in die Knie zu zwingen. Fünf Runden hat die Schweizerin in der chinesischen Metropole bereits erfolgreich überstanden. Viermal siegte Bacsinszky in drei Sätzen, dreimal holte sie einen Satzrückstand auf.

«Entscheidend war gegen Ivanovic, dass ich mich nicht vom Weg abbringen liess», erklärte die French-Open-Halbfinalistin nach dem Spiel. «Ich warf das, was ich mir vorgenommen hatte, nicht über Bord. Auch nicht nach dem verlorenen ersten Satz.»

Schon im Startdurchgang holte Bacsinszky einen 1:4-Rückstand auf, ehe sie den Satz doch noch verlor. Zu Beginn des zweiten Satzes leitete sie mit drei Breaks am Stück die Wende ein. Ivanovic verkürzte zwar noch von 1:5 auf 4:5 und erspielte sich sogar noch zwei Breakmöglichkeiten zum 5:5-Ausgleich, dann aber brach ihr Widerstand zusammen. Bacsinszky gewann sieben der letzten acht Games und qualifizierte sich erstmals in ihrer Karriere für den Final eines WTA-Premier-Turniers.

Am Sonntag um 10 Uhr Schweizer Zeit trifft Bacsinszky auf die Spanierin Garbiñe Muguruza. Gegen Muguruza hat Bacsinszky bislang beide Direktbegegnungen verloren. Im Januar am Australian Open gewann sie immerhin einen Satz (3:6, 6:4, 0:6); vor drei Monaten im Viertelfinalmatch von Wimbledon setzte es eine 5:7, 3:6-Niederlage ab. Muguruza musste vor einer Woche in Wuhan den Final gegen Venus Williams beim Stand von 3:6, 0:3 übermüdet aufgeben. In Peking besiegte sie in ihrem Halbfinal die Polin Agnieszka Radwanska nach zweieinhalb Stunden mit 4:6, 6:3, 6:4, wobei Muguruza am Ende erhebliche Probleme bekundete, ihren 5:1-Vorsprung in den Sieg umzumünzen.

Vor Bacsinszky gehörten mit Martina Hingis, Patty Schnyder und der eingebürgerten Bulgarin Manuela Maleeva-Fragnière erst drei Schweizerinnen den Top 10 an. Zuletzt zählte im Juni 2007 Hingis zum erlauchten Kreis. Gewinnt Bacsinszky in Peking auch das Endspiel, rückt sie sogar auf Position 7 vor und kann am Masters weiter punkten. Anfang Saison war sie noch auf Platz 47 der Weltrangliste klassiert, ein Jahr zuvor an 237. Stelle.

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