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Bacsinszkys Läuterung

Die Lausannerin ist zu einer neuen Spielerin geworden, die Wimbledon und ihren Beruf plötzlich mag. Und für die mit der Partie gegen Scharapowa ein Traum wahr wird.

Statt Hotelfachschule mit neuem Elan auf dem Court: Timea Bacsinszky.
Statt Hotelfachschule mit neuem Elan auf dem Court: Timea Bacsinszky.
Keystone

«Ich war jung und dumm . . .» Timea Bacsinszky muss lachen, als sie in einem kleinen Interviewraum des All England Club darüber spricht, wie sie Wimbledon früher verabscheute. «All die Regeln und Vorschriften! Ich beklagte mich ständig: eine Katastrophe, Wimbledon, diese Engländer . . .» Inzwischen betrachtet die 25-jährige Lausannerin alles mit anderen Augen: «Jetzt verstehe ich vieles besser und schätze es. Nun liebe ich den Rasen, sehe die vielen Blumen und mag die schönen Traditionen, die man un­bedingt bewahren sollte.» Sogar die Kleidervorschriften verteidigt sie: «Es ist doch cool, dass man in Weiss spielen muss, einmal im Jahr. Man sollte auch keine bunten Unterkleider anziehen.»

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