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Bencic dank japanischen Geschenken weiter

Belinda Bencic erreichte am US Open in New York in extremis die 3. Runde. Gegen die Japanerin Misaki Doi musste sie im zweiten Satz drei Matchbälle abwehren, ehe sie sich durchsetzt.

Den Kopf nochmals aus der Schlinge gezogen: Belinda Bencic. (2. September 2015)
Den Kopf nochmals aus der Schlinge gezogen: Belinda Bencic. (2. September 2015)
Peter Foley, Keystone
Erwies sich als zähe Gegnerin: Die Japanerin Misaki Doi. (2. September 2015
Erwies sich als zähe Gegnerin: Die Japanerin Misaki Doi. (2. September 2015
Peter Foley, Keystone
Shake hands: Belinda Bencic (links) und Misaki Doi. (2. September 2015)
Shake hands: Belinda Bencic (links) und Misaki Doi. (2. September 2015)
Daniel Murphy, Keystone
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Am Ende konnte Belinda Bencic nur den Kopf schütteln, nachdem sie nach 2:52 Stunden mit einem Ass die Partie auf dem idyllischen Court Nummer 11 unter Flutlicht beendet hatte. Mit Können aber auch einer gehörigen Portion Glück hatte sie in extremis den Kopf aus der Schlinge gezogen und mit einem 5:7, 7:6 (7:3), 6:3 die 3. Runde in Flushing Meadows doch noch erreicht.

5:3 hatte Bencic im ersten Satz geführt, ehe die Sache für die gebürtige Ostschweizerin kompliziert zu werden begann. Sie gab vier Games in Folge und somit den ersten Satz ab und haderte dabei immer wieder mit sich und den Entscheiden der Unparteiischen. Das Hawk-Eye, die elektronische Kontrolle bei knappen Bällen, stand auf dem Aussenplatz nicht zur Verfügung.

Unangenehme Gegnerin

Bencic konnte sich zu Beginn de zweiten Satzes zwar wieder fangen, ehe das Drama aus ihrer Sicht wieder von vorne los ging. Nachdem sie 5:2 geführt und acht Bälle zum Satzausgleich nicht verwertet hatte, stand sie bei 5:6, 0:40 und eigenem Aufschlag kurz vor dem Aus. Zwei Geschenke der Japanerin und ein Servicewinner bewahrten Bencic aber vom Ausscheiden.

Das Tiebreak gewann sie relativ sicher 7:3, und auch im dritten Durchgang lag sie von Beginn an vorne. Doi setzte die letztjährige Viertelfinalistin allerdings bis zum Schluss unter Druck. Die 24-Jährige hatte sich wie von Bencic erwartet als sehr zähe und unangenehme Gegnerin erwiesen. In den Grundlinienduellen war sie der Schweizerin phasenweise sogar überlegen.

In der 3. Runde trifft Bencic am Freitag auf die Siegerin der Partie zwischen Venus Williams (USA) und Irina Falconi (It). Während sie gegen Williams alle drei bisherigen Partien klar in zwei Sätzen verloren hat, wäre das Aufeinandertreffen mit Falconi eine Premiere.

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