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Bencic gefiel gegen Ex-Wimbledonsiegerin

Die weltbeste Juniorin hielt in Tokio gegen Petra Kvitova gut mit, unterlag aber 5:7, 4:6.

Belinda Bencic kämpfte gegen Petra Kvitova lange auf Augenhöhe.
Belinda Bencic kämpfte gegen Petra Kvitova lange auf Augenhöhe.
Keystone

«Phasenweise spielte sie besser als ich», lobte Petra Kvitova gestern Belinda Bencic, nachdem sie die Zweitrundenpartie in Tokio in 81 Minuten gewonnen hatte. Die 16-jährige Ostschweizerin hinterliess auch gegen die Wimbledonsiegerin von 2011 und Nummer 11 der WTA-Rangliste einen guten Eindruck, büsste aber für ihre Unerfahrenheit.

Die Partie fand am späten Nachmittag bei leichtem Nieselregen statt und musste zweimal kurz unterbrochen werden. Die erste Pause, bei 5:6 im 1. Satz, bekam Bencic schlecht. Sie ging zwar 40:0 in Führung, verlor dann aber die Konzentration, schlug zwei Doppelfehler und wurde doch noch gebreakt. Die zweite kurze Zwangspause bei 3:3 im 2. Satz kam ihr danach entgegen: Sie breakte Kvitova zum 4:3 und durfte an den Satzausgleich glauben. Doch wieder schlug die 23-jährige, schlagkräftige Tschechin sogleich zurück und gewann die folgenden drei Games und damit die Partie.

Obwohl Kvitova, die Freundin von Radek Stepanek, viel mehr Winner schlug (33:13), hatte sie am Ende nur elf Ballwechsel mehr gewonnen und nur einen Breakball mehr erspielt als Bencic (7:6), der gleich sieben Doppelfehler unterliefen. Für die Juniorensiegerin von Paris und Wimbledon war Tokio dennoch eine Reise wert. Dank ihres ersten Siegs auf der WTA-Tour gewann sie 12'480 Dollar Preisgeld und 70 WTA-Punkte. Sie wird sich damit von 326 aus auf etwa Rang 270 verbessern.

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