Auch Bencic scheidet in Paris aus

Belinda Bencic unterliegt in der 2. Runde des French Open der Slowakin Magdalena Rybarikova 2:6, 4:6. Damit ist die Schweiz nicht mehr am Turnier vertreten.

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Erstmals seit Wimbledon 2013 ist die Schweiz zu einem so frühen Zeitpunkt bei einem Grand-Slam-Turnier nicht mehr im Einzel vertreten. Beim French Open fand seit 1994 nie mehr eine 3. Runde ohne Schweizer statt.

Belinda Bencic (WTA 71) hatte die 1. Runde gegen die Qualifikantin Deborah Chiesa mit etwas Glück und viel Kampfgeist überstanden. Bei ihrem zweiten Einsatz nach über zweimonatiger Verletzungspause reichte der Wille alleine nicht mehr, obwohl die 21-Jährige erneut fünf Matchbälle abwehrte. Die laufstarke Weltranglisten-18. Magdalena Rybarikova war solider und effizienter als Bencic, was für den Sieg in der niveauarmen Partie genügte.

Wille fehlte nicht, aber Präzision

Die Ostschweizerin leistete sich 42 unerzwungene Fehler. Ihre Gegnerin, die die gute Weltranglisten-Position dem Halbfinal-Vorstoss beim letzten Wimbledon verdankt, erreichte mit 29 Jahren zum ersten Mal in ihrer Karriere in Roland-Garros die 3. Runde.

Von Bencic, die am Mittwoch auch im Doppel ausgeschieden ist, war auf dem Pariser Sand kein langer Parcours zu erwarten gewesen. Sie war mit geringen Erwartungen ins Turnier gestartet und musste erkennen, dass noch einiges im Argen liegt. Phasenweise zeigte die in Wollerau ansässige Ostschweizerin das spielerische Geschick, das sie auszeichnet. Aber allzu oft fehlte die Präzision, speziell bei den entscheidenden Punkten.

Nun wird Bencic den ungeliebten Sand verlassen und sich der kurzen Rasensaison widmen. In der übernächsten Woche ist sie in 's-Hertogenbosch am Start, wo sie 2015 den Final erreicht hat.

(ddu/sda)

Erstellt: 31.05.2018, 10:53 Uhr

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