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Bencic unterliegt der grossen Venus Williams

Belinda Bencic (WTA 618) gewann bei ihrem Debüt auf der WTA-Tour in Luxemburg gegen die grosse Venus Williams (WTA 41) vier Games und viel Erfahrung. Die Wollerauerin unterlag der Amerikanerin mit 3:6, 1:6.

Zeigte wenig Respekt vor der ehemaligen Nummer 1: Die Wollerauerin Belinda Bencic. (Archivbild)
Zeigte wenig Respekt vor der ehemaligen Nummer 1: Die Wollerauerin Belinda Bencic. (Archivbild)
Keystone

Die 17-jährige Belinda Bencic (WTA 618) blieb in der Partie gegen die grosse Venus Williams (WTA 41) in Luxemburg chancenlos. Trotzdem demonstrierte die Wollerauerin aber vor allem in der Anfangsphase, wie und warum sie Ende September in Sharm el-Sheich (Aeg) hintereinander zwei 10'000-Dollar-Profiturniere gewonnen hat.

Belinda Bencic zeigte wenig Respekt vor der ehemaligen Weltnummer 1, die sieben Grand-Slam-Turniere und fünfmal Wimbledon gewonnen hat. Beim Stand von 1:1 erspielte sich die Schweizerin die ersten beiden Break-Möglichkeiten. Und zehn Minuten später nahm sie Venus Williams zum 2:3 den Aufschlag ab.

«Gegen oben steht ihr alles offen»

Ganz so gut wie während der ersten 20 Minuten ging das Debüt für Belinda Bencic dann aber doch nicht weiter. Venus Williams konterte mit einem weiteren Break zum 4:2 und kontrollierte in der Folge das Geschehen. Die 32-jährige Amerikanerin gewann im Duell der ältesten und der jüngsten Turnierteilnehmerin neun der letzten elf Games.

Trotz der klaren Niederlage in 68 Minuten strahlte Belinda Bencic hinterher: «Es war eine grossartige Erfahrung, an meinem ersten grossen Turnier gegen Venus (Williams) spielen zu dürfen. Ich war seit der Auslosung ganz aufgeregt. Aber schlecht habe ich nicht gespielt. Gewiss hätte ich einige Sachen besser machen können, aber im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden, wie ich gespielt habe.»

Voll auf Tennis gesetzt

Bencic, die seit dem Schulabschluss im Sommer voll aufs Tennis setzt, demonstrierte, was sie drauf hat. Und hinterher gabs von Venus Williams, die seit ihrer mysteriösen Virus-Erkrankung (Sjögren-Syndrom) nicht mehr zu den ganz Grossen gehört und an Major-Turnieren heuer nur Paula Ormaechea (WTA 120) und Bethanie Mattek-Sands (WTA 212) hatte bezwingen können, viele Komplimente.

Venus Williams: «Bencic spielte gut, vor allem ganz am Anfang. Wenn sie hart weitertrainiert und immer so gut kämpft wie heute gegen mich, dann wird sie sehr gut. Gegen oben steht ihr alles offen!»

si

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