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Böses Erwachen für Wawrinka

Stanislas Wawrinka scheidet am Masters-1000-Turnier in Madrid in der 2. Runde aus. Er scheitert an der grossen Nachwuchshoffnung Österreichs.

Viel Mühe mit der einhändigen Rückhand des Gegners: Für Stanislas Wawrinka endet das Turnier in Madrid unerwartet früh.
Viel Mühe mit der einhändigen Rückhand des Gegners: Für Stanislas Wawrinka endet das Turnier in Madrid unerwartet früh.
Keystone

Nach einem Freilos unterlag der frisch gebackene Monte-Carlo-Champion Stanislas Wawrinka dem Österreicher Dominic Thiem 6:1, 2:6, 4:6. Den Startsatz gewann der Westschweizer noch im Schnellzugstempo, doch danach harzte es in seinem Spiel.

Der Weltranglistendritte bekundete gegen Thiem (ATP 70), den mit 20 Jahren jüngsten Spieler in den Top 100, erstaunlich viel Mühe. Er geriet gegen die wie von ihm selbst einhändig geschlagene Rückhand immer wieder in Rücklage und rutschte zu später Stunde auch ab und zu auf dem Sandplatz aus. Als Thiem im dritten Satz nach eindreiviertel Stunden und einem Vorhandfehler Wawrinkas das Break zum 6:4 und damit zum Matchgewinn gelang, war der Romand erstmals in diesem Jahr vor den Achtelfinals ausgeschieden.

Zunächst hatte wenig darauf hingedeutet, dass der Qualifikant aus Niederösterreich Wawrinka, dem mit den Turniersiegen in Chennai, am Australian Open und in Monte Carlo erfolgreichsten Spieler des Jahres, gefährlich werden könnte. In lediglich einer halben Stunde gewann der 29-jährige Lausanner den ersten Satz 6:1. Im zweiten Durchgang liess Thiem aber aufblitzen, weshalb er in seiner Heimat bereits als Nachfolger von Thomas Muster gefeiert wird. Zweimal nahm er Wawrinka den Aufschlag ab und glich zum Satzgleichstand aus.

In Madrid ist nach den Absagen von Novak Djokovic und Roger Federer aus den Top 4 nur noch Rafael Nadal (ATP 1) im Turnier.

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