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Chiudinelli überzeugt in Gstaad

Der Baselbieter zeigte zum Auftakt eine starke Leistung. Die braucht er auch in der nächsten Runde.

Trifft in der nächsten Runde auf Igor Andrejew: Marco Chiudinelli am Dienstag in Gstaad.
Trifft in der nächsten Runde auf Igor Andrejew: Marco Chiudinelli am Dienstag in Gstaad.

Zum Abschluss der ersten Runde von Gstaad hat Marco Chiudinelli für das bisherige Highlight gesorgt. Der Baselbieter eliminierte den brasilianischen Titelverteidiger Thomaz Bellucci (ATP 21) 7:6 (8:6), 0:6, 6:4.

Entscheidend war letztlich, dass Chiudinelli den Startsatz gewann. Er brauchte insgesamt sechs Satzbälle, bis er nach 64 Minuten den Vorsprung realisieren konnte und schaffte es dann auch, dass sich die «schöpferische Pause» im zweiten Satz nicht nachhaltig negativ auswirkte. Im dritten Satz gelang ihm der entscheidende Servicedurchbruch im vielzitierten siebten Game.

Im Achtelfinal trifft Chiudinelli wieder auf einen Brocken. Igor Andrejew hat in Gstaad schon zweimal das Endspiel erreicht. Gegen den Hardhitter aus Moskau hat Chiudinelli bisher einmal gespielt und vor fünf Jahren verloren.

Almagro enttäuscht

Auch auf Alexander Sadecky und Michael Lammer warten nach ihren Startsiegen happige Aufgaben. Der Aargauer trifft auf den topgesetzten Michail Juschni, der Zürcher auf Nicolas Almagro, die spanische Turniernummer 2.

Juschni wurde bei seinem ersten Auftritt des Jahres im Berner Oberland zwar auf den Nebenplatz verbannt, er liess sich davon aber nichts anmerken und beherrschte Marc Gicquel (ATP 149) jederzeit. Der Franzose war wegen der Absage von Jewgeni Korolew (Schulter) als «Lucky Loser» ins Tableau gerutscht, konnte den Russen aber beim 2:6, 2:6 überhaupt nicht fordern.

Viel mehr Mühe bekundete Almagro gegen Landsmann Marcel Granollers. Nach einer sehr fehlerhaften Leistung setzte sich das Kraftpaket aber doch 7:6 (7:5), 3:6, 6:3 durch.

si/oku

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