Dank grandioser Wende in den Viertelfinal

Stan Wawrinka (ATP 15) ringt am Australian Open Daniil Medwedew (ATP 4) in fünf Sätzen nieder.

Wawrinka packt bei Matchball eine Kracher-Vorhand aus. (Quelle: SRF)

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Stan Wawrinka kommt am Australian Open immer besser in Form. Im Achtelfinal bezwingt der Champion von 2014 den als Nummer 4 gesetzten Russen Daniil Medwedew 6:2, 2:6, 4:6, 7:6 (7:2), 6:2. Es war das dritte Duell der beiden Hardhitter, zum dritten Mal fand es bei einem Grand Slam statt. Im Gegensatz zu den beiden bisherigen Vergleichen setzte sich nun aber Wawrinka durch. In Wimbledon 2017 und am letzten US Open hatte jeweils der Russe in vier Sätzen gewonnen, in Runde 1, respektive im Viertelfinal.

Wawrinka legte einen Blitzstart hin, spielte seinen Gegner an die Wand und gewann den Startsatz dank zwei Breaks. Doch dann kam der Lausanner von der Spur ab, verlor den zweiten Satz sang- und klanglos und schenkte dem Russen auch den dritten Durchgang mit unnötigen Fehlern. Dann fing sich der dreifache Grandslam-Sieger und servierte sich ins Tiebreak des vierten Satzes, wo er sein bestes Tennis auspackte. Das Momentum war nun auf seiner Seite, er gab es nicht wieder her.

Zum 18. Mal in einem Major-Viertelfinal

Wawrinka hat mit diesem Sieg, seinem 300. gewonnenen Hartplatz-Match auf Tourlevel, seine zuletzt schlechte Bilanz gegen Top-4-Spieler aufpoliert: Von den letzten neun Partien gegen die Allerbesten hatte er nur eine gewonnen, als Novak Djokovic am letzten US Open wegen einer Schulterverletzung aufgeben musste.

Nächster Gegner in Wawrinkas 18. Major-Viertelfinal wird wieder ein grosses Kaliber: Er trifft entweder auf den russischen Shootingstar Andrej Rublew, der seit mittlerweile 15 Partien ungeschlagen ist und in diesem Jahr schon zwei Titel gewonnen hat. Oder auf Alexander Zverev, der nach einem desaströsen ATP-Cup zum Jahresauftakt gerade rechtzeitig seine Form wiedergefunden hat. (mke/duc)

Erstellt: 27.01.2020, 09:09 Uhr

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