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Das Doppel als Luxusproblem

Nach dem Doppel-Olympiasieg von Roger Federer und Stanislas Wawrinka ist im Schweizer Davis-Cup-Team offen, wer gegen Belgien das Doppel bestreiten wird.

Seit Montag trainiert auch Roger Federer in Lausanne, wo 6400 Zuschauer in der ausverkauften Malley-Halle von Freitag bis Sonntag das Playoff zur Weltgruppe gegen Belgien verfolgen werden. Er sehe sich nicht als Rückkehrer, nur weil er die beiden Begegnungen gegen Polen und Weissrussland dieses Jahr ausgelassen habe, sagte Federer gestern an einem Medientermin, «denn ich war eigentlich gar nie weg». Weil die Davis-Cup-Daten 2009 besser liegen - die erste Runde findet statt Anfang Februar erst Anfang März statt -, plant er, dann wieder einmal von Beginn weg dabei zu sein. «Die neuen Termine kommen mir entgegen. Das Wichtigste ist nun aber, dass wir dieses Wochenende gewinnen.»

Belgiens Bestklassierte mit Problemen

Die Belgier sind mit fünf Spielern angereist, mit Steve Darcis (ATP 58), Olivier Rochus (81) und seinem Bruder Christophe (92), Kristof Vliegen (95) und Xavier Malisse (163). «Wir haben Respekt, aber sind nicht nur gekommen, um am Genfersee zu spazieren», sagte Malisse. Unklar ist, wer die vier Einzel spielen wird, nachdem Darcis zuletzt mit Schulter- und Olivier Rochus mit Rückenproblemen zu kämpfen hatten.

Bei den Schweizern ist einzig die Besetzung des Doppels offen. Yves Allegro war bisher immer gesetzt und ist in der Doppelrangliste weiterhin als Nummer 67 der am besten klassierte Schweizer, er könnte nun aber etwas ins Abseits geraten sein, nachdem Federer/Wawrinka Olympiasieger wurden. «Wir haben da ein Luxusproblem», sagte Captain Severin Lüthi, der sich noch nicht auf eine Paarung festlegen wollte. Ausgelost wird am Donnerstag im Olympischen Museum.

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