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Der Choleriker, der Federer nicht leiden kann

Roger Federers gestriger Gegner Jerzy Janowicz ist ein Mann der harten Schläge und der lauten Töne. Ein Porträt des polnischen Tennisrebellen.

Wie Hulk: Jerzy Janowicz zerreisst nach dem 6:4, 7:6-Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga in der 2. Runde von Rom sein Shirt. (15. Mai 2013)
Wie Hulk: Jerzy Janowicz zerreisst nach dem 6:4, 7:6-Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga in der 2. Runde von Rom sein Shirt. (15. Mai 2013)
Keystone
Und die Hände zum Himmel: Janowicz ballt die Siegerfäuste. (15. Mai 2013)
Und die Hände zum Himmel: Janowicz ballt die Siegerfäuste. (15. Mai 2013)
Keystone
Erst David Ferrer stoppte ihn: Der 2,03-Meter-Mann nach seinem ersten grossen Endspiel. (4. November 2012)
Erst David Ferrer stoppte ihn: Der 2,03-Meter-Mann nach seinem ersten grossen Endspiel. (4. November 2012)
Keystone
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«Respektlos» ist vielleicht das beste Adjektiv, um Jerzy Janowicz kurz und knapp zu beschreiben – im positiven wie im negativen Sinn. «Ich hasse es, anderen etwas vorzuspielen. Ich bin immer ich selbst, ich imitiere niemanden und lasse mich von meinen Gefühlen leiten. Wenn ich wütend bin, zeige ich es auch», beschreibt der 22-Jährige aus Lodz seinen Charakter. Langweilig wird es darum nie, wenn der 2,03 Meter lange und 91 Kilogramm schwere Janowicz zum Racket greift oder den Mund aufmacht. Er attackiert, kämpft, jubelt und redet ohne Rücksicht auf Verluste.

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