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Scharapowa - Fall einer Diva

Maria Scharapowa wurde zur bestbezahlten Sportlerin der Welt. Nun bezahlt sie teuer für ihr Vergehen.

Aufgabe neben dem Court: Maria Scharapowa schliesst sich einem UBS-Gremium an. (Mai 2017)
Aufgabe neben dem Court: Maria Scharapowa schliesst sich einem UBS-Gremium an. (Mai 2017)
Ettore Ferrari, Keystone
Verschmähte Attraktion: In Stuttgart, Madrid und Rom erhielt Scharapowa eine Wildcard, doch am French Open kann sie nicht antreten. (16. Mai 2017)
Verschmähte Attraktion: In Stuttgart, Madrid und Rom erhielt Scharapowa eine Wildcard, doch am French Open kann sie nicht antreten. (16. Mai 2017)
Keystone
Auf dem Tiefpunkt: Maria Scharapowa verlässt die Pressekonferenz in Los Angeles (7. März 2016).
Auf dem Tiefpunkt: Maria Scharapowa verlässt die Pressekonferenz in Los Angeles (7. März 2016).
Getty Images/Kevork Djansezian
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Da war es wieder, dieses Divenhafte, Spöttische, Abweisende; dieses überlegen Wirkende, das sie schon begleitet hatte, als sie als 17-Jährige wie eine Lichtgestalt in der Tenniswelt erschienen war. Selbst in der härtesten Stunde ihrer Karriere konnte es Maria Scharapowa nicht unterlassen, einen zwar lustig gemeinten, aber schlecht getimten Spruch zu platzieren, der ihre tiefe Abneigung gegen das Biedere, Gewöhnliche, Unvollkommene offenbarte. «Falls ich je den Rücktritt verkünden sollte», sagte sie also an diesem Montag, als sie über ihr Dopingvergehen orientierte, «dann wäre es bestimmt nicht in einem Hotel in Downtown Los Angeles mit diesem ziemlich hässlichen Teppich.»

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