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Djokovic und der Motivationsknick nach Paris

Wieso Novak Djokovic in Wimbledon an Grenzen stiess und wer nun Favorit ist.

Sein Favoritensturz löste Jubelstürme aus – nach 30 Siegen an Grand Slams wurde Novak Djokovic von Sam Querrey gestoppt. Foto: Charlotte Wilson (EQ Images)
Sein Favoritensturz löste Jubelstürme aus – nach 30 Siegen an Grand Slams wurde Novak Djokovic von Sam Querrey gestoppt. Foto: Charlotte Wilson (EQ Images)

Als es vollbracht war, der kalifornische Riese Sam Querrey tatsächlich in vier Sätzen den Tennis-Kannibalen Novak Djokovic gestürzt hatte, brachen auf Wimbledons Court 1 Jubelstürme aus, als ob die englischen Fussballer wieder einmal ein grosses Spiel gewonnen hätten. Es ist nicht so, dass der Serbe im Südwesten Londons unbeliebt wäre. Aber die Zuschauer waren entzückt, Tennis-Historie erlebt zu haben. Die Szenerie erinnerte an den 31. Mai 2009, als Robin Söderling in Paris Sandkönig Rafael Nadal entthront hatte. Jener Coup sandte ebenfalls Schockwellen durch die Tennisszene – und erlaubte es Roger Federer, das French Open zu gewinnen.

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