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Deshalb gilt Zverev als zukünftige Nummer 1

Tennis-Nerven aus Stahl: Alexander Zverev zeigt den wohl besten abgewehrten Matchball der Saison. Seinem Ruf alle Ehre macht Gael Monfils.

2 Stunden und 18 Minuten leuchten auf der Match-Uhr des Centre Court in Montreal auf. Dann kommt es im Zweitrunden-Spiel zwischen Alexander Zverev und Richard Gasquet beim Stand von 6:3, 4:6, 5:6 und 30:40 zu einem Matchball für den Franzosen. Nachdem der Deutsche zwei Games zuvor kurz vor dem Matchgewinn stand, muss er sich nun mit einer Niederlage konfrontieren. Doch: Der 20-jährige Zverev zeigt sich überraschend abgeklärt, macht viel Druck und lässt Gasquet mit satten Grundlinienschlägen laufen. Dieser wehrt sich nach Kräften, bringt alles zurück.

Nach unglaublichen 49 Schlägen hat der Nervenkitzel dann ein Ende. Zverev setzt den Ball, für Gasquet unerreichbar, in die Ecke und wirft die Arme in die Luft, als habe er das Spiel gerade gewonnen. Der abgewehrte Matchball läutet eine erneute Wende ein. Der Deutsche rettet sich ins Tie-Break und setzt sich dort mit 7:3 durch. Nun trifft Zverev auf den Australier Nick Kyrgios.

Das nervenzerreissende Finale im Tie-Break zwischen Monfils und Nishikori. Quelle: Youtube

Nicht minder spektakulär qualifiziert sich Gael Monfils für die dritte Runde. Der für seine unkonventionelle Spielweise bekannte Franzose liegt im Tie-Break des dritten Satzes gegen Kei Nishikori mit 2:6 zurück. Eine aussichtslose Situation? Mitnichten. Monfils wehrt alle Matchbälle ab, teilweise auf spektakuläre Weise, und dreht die Partie. Der Franzose muss nun gegen Roberto Bautista Agut antreten. Übrigens: Roger Federer absolviert heute Abend gegen David Ferrer ebenfalls seine Drittrunden-Partie.

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