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Einfach zu manipulieren, schwierig zu beweisen

Das Tennis ist eine ideale Plattform für Wettbetrüger. Einige der jüngsten «Enthüllungen» sind alt. Andere lassen aufhorchen.

Es werden keine neuen Namen und nur wenige noch unbekannte Fakten genannt: Pause am ersten Spieltag des Australian Open 2016. Foto: William West (AFP)
Es werden keine neuen Namen und nur wenige noch unbekannte Fakten genannt: Pause am ersten Spieltag des Australian Open 2016. Foto: William West (AFP)

Die Story von BBC und «Buzzfeed» war clever getimt: Kurz bevor am Australian Open die ersten Bälle gespielt wurden und das Tennis damit in den Fokus der Sportwelt rückte, warfen die beiden Medienunternehmen mit ihren angeblichen Enthüllungen zu Matchabsprachen im Profitennis hohe Wellen. Der Inhalt dieser Geschichten ist teilweise länger bekannt, lässt teilweise aber auch aufhorchen. Beim einzigen konkret beschriebenen Ereignis handelt es sich einen alten Fall aus dem Jahr 2007, der wegen mangelnder Beweisführung zu keinen Verurteilungen führte. Es geht um eine Partie im polnischen Sopot zwischen Nikolai Dawidenko und Martin Vassallo Arguello, auf welche Unsummen verwettet worden waren.

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